
Atembeobachtung - eine Reise auf dem Atemweg
by Shunya
Diese Atembeobachtung folgt einer Struktur, mit der du deine Aufmerksamkeit leicht auf dem Atem halten kannst. Sie enthält unterschiedliche Stationen an denen du jeweils kurz verweilst und die Besonderheiten in diesen Atembereichen erkunden kannst. Mit der Zeit wirst du die Merkmale der unterschiedlichen Atembereiche immer deutlicher wahrnehmen können und gleichzeitig eine tiefe Ruhe empfinden können. Viel Freude dabei!
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Atemmeditation.
Ich freue mich,
Dass du heute mit mir meditierst.
Wir machen eine Atembetrachtung und zwar in einer Struktur,
Die dir helfen soll,
Dich weniger leicht ablenken zu lassen während der Meditation und mit der die Meditation sehr ausgedehnt sein kann,
Sehr beruhigend wirkt auf den Geist und den ganzen Organismus.
Nimm dazu zunächst eine bequeme und aufgerichtete Meditationshaltung ein.
Achte darauf,
Dass du einen guten Kontakt zum Boden hast,
Dass du dich von deiner Unterlage getragen und gut geerdet fühlst.
Dein Rücken ist gerade,
Die Wirbelsäule ist aufgerichtet.
Deine Schultern kannst du jetzt ganz entspannen und auch deine Hände legst einfach ganz entspannt ab.
Dein Kiefer ist ganz locker,
Das Kinn neigt sich ganz leicht in Richtung Brustkorb.
Die kleinen Muskeln in deinem Gesicht werden jetzt ganz weich und entspannen sich.
Die Augen kannst du schließen oder den Blick einfach senken.
Entspanne deinen Körper und wisse,
Wenn du diese entspannte,
Aufgerichtete Haltung eingenommen hast,
Beginnt deine Pause vom Alltag.
Deine alltäglichen Gedankenstränge darfst du jetzt loslassen.
Stoppe jetzt deine Alltagsgedanken und richte deine volle Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Atme durch die Nase ein und atme durch die Nase aus.
Einatmend wisse,
Ich atme durch die Nase ein und ausatmend wisse,
Ich atme durch die Nase aus.
Bringe deine Aufmerksamkeit ins Innere deiner Nase.
Spüre in deine Nase hinein.
Spüre zu den Nasenflügeln.
Nimm hier den Unterschied zwischen Einatmung und Ausatmung wahr.
Bei der Einatmung ist der Atem kühl,
Bei der Ausatmung ist der Atem warm.
Verweile mit deiner Aufmerksamkeit beim Fühlen des Luftstroms während der Ein- und Ausatmung.
Jetzt verlagere deine Aufmerksamkeit in den Rachen.
Spüre das Vorbeiströmen der Atemluft im Rachen am hinteren Ende deines Gaumens.
Nimm auch deinen Kehlkopf wahr und nimm wahr,
Wie sich der Atem hier dehnt,
Verlangsamt und beruhigt.
Langeinatmend wisse,
Ich atme lang ein.
Langeausatmend wisse,
Ich atme lang aus.
Jetzt bringe deine Aufmerksamkeit hinunter zum Brustkorb.
Spüre die sanften Bewegungen des Brustkorbs beim Ein- und Ausatmen.
Mit der Einatmung hebt sich der Brustkorb und weitet sich nach außen.
Die unteren Rippenbögen begleiten deine Atembewegungen in einem beruhigenden Rhythmus.
Nun wandert deine Aufmerksamkeit weiter zur Bauchdecke.
Wie sanfte Wellenbewegungen bei ruhiger See wölbt sich die Bauchdecke sanft nach außen und löst sich dann wieder.
Jetzt weite deine Bewusstheit aus und versuche,
Alle vier Atembereiche wahrzunehmen,
Die Nase,
Den Rachen,
Die Brust und den Bauch.
Und nun weite deine Atembewusstheit noch weiter aus,
So als würde dein ganzer Körper atmen.
Bei der Einatmung dehnt sich dein ganzer Körper aus.
Bei der Ausatmung zieht er sich wieder zusammen.
Einatmend wisse,
Ich atme den ganzen Körper empfindend ein.
Ausatmend wisse,
Ich atme den ganzen Körper empfindend aus.
Jetzt nimm noch einen bewussten,
Tiefen Atemzug.
Nimm noch einmal deinen gesamten Körper wahr.
Und dann beende die Meditation und komme mit deiner vollen Aufmerksamkeit bei dir an deinem Meditationsplatz an.
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