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Erlaube dir dich abzugrenzen und ganz bei dir anzukommen

by Camilla Jacob

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Meditation
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Diese Meditation hilft dir dabei dich sofort abgrenzen. Manchmal sind uns die bewussten und unbewussten Erwartungen, Wünsche, Forderungen oder Ansprüche viel zu viel und wir können nicht so gut bei uns bleiben und uns für uns selbst und das was WIR einsetzen. Der erste Schritt ist die bewusste Abgrenzung vom Außen und das Ankommen bei uns selbst, um dann ganz bewusst aus uns selbst heraus und nach dem was DU willst handeln zu können.

Transkription

Hallo,

Das ist eine Meditation,

Um deine Selbstabgrenzung zu stärken.

Und zwar setzte dich hierfür ganz bequem und gerade hin.

Am besten aber so,

Dass du aufrecht sitzt,

Aber nicht zu steif.

Also dein Rücken sollte gerade sein,

Aber nicht zu überstreckt.

Also so,

Dass es für dich angenehm ist und du auch für die kommenden Minuten so sitzen kannst.

Stelle deine Füße flach auf den Boden und rolle deine Schulter noch einmal genüsslich nach oben,

Nach hinten und lasse sie dann mit einem Seufzer fallen.

Lass deinen Kiefer auch ganz locker und achte darauf,

Dass sich deine Zähne nicht berühren und hier einen leichten Abstand zueinander haben.

Prüf nochmal,

Ob du bequem sitzt,

Korrigiere wenn nötig und schließe deine Augen.

Oder wenn du das nicht magst,

Dann suchst du dir einen Punkt an der Wand oder am Boden,

Wo du für die kommenden Minuten hinschauen kannst.

Aber auf jeden Fall sitzen und nicht liegen.

Es gibt für die kommenden Minuten auch nichts mehr für dich zu tun.

Du darfst,

Was in diesem Moment nicht wichtig ist,

Das alles darfst du loslassen und ganz hier in diesem Moment ankommen.

Du erlaubst der Außenwelt jetzt,

Sich eine Weile ohne dich zu drehen und du richtest deine Aufmerksamkeit ganz nach innen,

Ganz auf dich selbst.

Und du erlaubst auch deinen Muskeln in deinem Körper,

Dass sie sich lösen und entspannen dürfen.

Stell dir dabei vor,

Wie du bei jedem Ausatmen alles loslässt,

All das loslässt,

Was dich nicht länger unterstützt.

Wo immer du in deinem Körper Verspannungen oder Blockaden spürst,

Da atmest du hin.

Und beim Ausatmen entlässt du alle negativen Gedanken,

Ärger,

Angst und Traurigkeit mit einem tiefen Ausatmen wieder aus deinem Körper hinaus.

Deine Muskeln werden weicher,

Du sinkst immer tiefer in dich hinein und so kommst du immer mehr in dir selbst an.

Und nun stell dir einmal vor,

Du stehst in der Mitte eines Raumes.

Dieser Raum ist groß,

Hell und freundlich.

Und dieser Raum hat hohe Decken.

Du siehst dich hier nicht als Beobachter,

Sondern du fühlst dich als Besitzer dieses Raumes.

Dieser Raum ist ein Symbol für deinen Körper.

Sieh,

Wie du aufrecht stehst.

Um dich rum ist der Raum.

Neben dir,

Links und rechts,

Stehen all die Menschen,

Die Erwartungen,

Ansprüche,

Belastungen,

Verletzungen,

Einseitigkeiten,

Ärger und Wut.

All diese Dinge stehen dort,

All diese Menschen stehen dort,

Die das alles mit sich bringen.

Und es steht in ihren Gesichtern geschrieben,

Dass sie es auf dich abladen wollen,

Dass sie sich damit überrennen wollen,

Dass sie dich brauchen,

Keine Rücksicht nehmen können oder wollen,

Bedürfnisse haben und diese wichtigeren Einstufen als deine dich beladen wollen.

Aber in deinem Geiste stehen sie ruhig da und keiner bewegt sich.

Nur dein Kopf dreht sich nach links und nach rechts und bemerkt die Menschen mit ihren Erwartungen.

Und du lächelst sie an,

Vielleicht missmutig,

Vielleicht schadenfroh,

Vielleicht mitfühlend,

Vielleicht entschuldigend.

Entscheide du selbst darüber,

Welche Gefühle du ihnen zeigen möchtest,

Aber zeig sie ihnen.

Erlaube dir in diesem einen Moment,

Ihnen deine wahren Gefühle zu zeigen.

Falls schon eine oder mehrere der Personen in deinem Kopf reagieren oder auf dich losstürmen wollen,

Sag ihnen Halt,

Ich möchte das nicht.

Sprich laut und bestimmt und bringe sie in deinem Kopf zum Innehalten und Schweigen.

Lass nun erst links,

Dann rechts,

Dann vor dir und zum Schluss hinter dir jeweils eine senkrechte Wand von oben herunterfallen.

Wie diese aussieht,

Ob sie aus Ziegelstein oder aus unkaputtbarem Glas besteht,

Putz oder Tapeten hat,

Spielt keine Rolle.

Sie sollte lediglich dick und trennend sein.

Diese Wand trennt die Menschen von dir,

Grenzt dich von ihnen ab.

Sie schließt dich gleichzeitig von allen Seiten ein und schottet dich von fremden Bedürfnissen und Erwartungen ab.

Du allein entscheidest,

Wie nah die Wände an dir sind oder wie weit du die Wände von deinem Körper wegschiebst und wie viel Platz dir das Innere der vier Wände bietet.

Vielleicht kannst du den Menschen,

Die vor deinen Wänden stehen und dich ansehen,

Noch in die Augen schauen.

So hast du sie noch bei dir und du trennst dich nicht gänzlich.

So unterbindest du nur,

Dass sie dich erreichen.

Du untersagst deine Verfügbarkeit für ihre Belange.

In diesem Moment erlaubst du dir Rückzug.

Wenn du magst,

Dann setze dich auf den Boden,

Lehne dich an deine Wand und sieh die Menschen vor dem Glas und beobachte sie hin und wieder.

Oder ignoriere sie gänzlich.

Ganz egal,

Was du jetzt in deinen vier Wänden tust.

Es gibt nur dich und das,

Was mit dir sein soll.

Und vielleicht ist es hier eine Blume oder oben am Himmel die Sonne.

Vielleicht ist es auch gute Musik in der Luft,

Schokolade oder gutes Essen deiner Lieblingsküche.

Vielleicht aber auch ein High-End Riesenfernsehen mit deiner Lieblingsserien Dauerschleife.

Oder es ergießt sich vor deinen Augen der wunderbarste Regen in tropischen Wäldern.

Vielleicht bringt deine Wände die Natur mit sich und du siehst nur noch einen Wald in der Nähe eines Sees.

Vielleicht ist es die Sommerwiese oder der Grand Canyon,

Der vor deinen Füßen liegt.

Oder ist es das Meer mit deinem Hund neben dir?

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Lass sie leben in deinen vier Wänden und sieh hin,

Was dein Geist hervorbringt,

Was er dir Gutes in deinen Raum legt und wohin auf der Welt er dich reisen lässt.

Was auch immer du jetzt brauchst,

Tu es.

Genieße das Gefühl.

Genieße das Gefühl in deinem gesamten Körper.

Spüre es in jeder einzelnen Zelle deines Körpers,

Von den Zehen bis zu den Haarspitzen.

Nimm all deine Sinne und spiele mit den Dingen,

Die dir dein Geist schenkt.

Ich lasse dir einen Moment Zeit dafür und hole dich dann gleich wieder ab.

Und nun ist es langsam wieder Zeit zurückzukehren.

Und hier und jetzt spüre noch einmal das Gefühl in deinem Körper,

Dass du jetzt ganz bei dir bist und du dir etwas Gutes tust.

Nur für dich,

Was so keinem anderen gefallen muss,

Für niemanden anderen etwas tun muss,

Dich nicht verbiegen muss.

Du kannst ganz bei dir sein.

Spüre dich noch einmal ganz.

Spüre dieses wohlig,

Warme,

Entspannte Gefühl.

Spüre deine Füße am Boden.

Spüre deine Hände und nimm einmal ganz tiefe Atemzüge.

Atme ganz tief ein und atme mit dem geöffneten Mund wieder aus.

Noch einmal ganz tief einatmen und durch den geöffneten Mund wieder ausatmen.

Noch einmal ganz tief einatmen und durch den geöffneten Mund wieder ausatmen.

Bewege deine Füße,

Deine Zehen.

Nimm den Boden unter deinen Füßen wahr.

Nimm deinen Stuhl unter dir wahr und bewege deine Hände und komme wieder ins Hier und Jetzt,

In diesen Raum,

In dem du jetzt sitzt,

Zurück.

4.2 (27)

Neueste Bewertungen

Vera

July 6, 2023

Hat mich super unterstützt beim Ablösen. Vielen Dank🙏🏼🧡

Anja

April 3, 2023

Sehr schön. Ich habe eine Schleuse für die Menschen eingebaut, die ich bei mir haben möchte.

January 5, 2021

Einfach wunderschön. 💚😊

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