
Schuldgefühle wandeln
by Salina
10 Minuten geführte Meditation, wenn Du dich schuldig fühlst. Beurteile dich nicht so hart, senke nicht deine Energie und deine Kraft mit Fragen und Gedanken wie: Warum habe ich das getan? Was wäre wenn ich anders reagiert hätte? Ich hätte es besser wissen müssen... Alles ist in Ordnung und darf da sein. Fühle es, um es zu heilen. Lass uns gleich starten, deine negativen Emotionen in ein glückliches Wohlbefinden zu wandeln. Lerne, wie du es auch in Zukunft für dich transformieren kannst.
Transkription
Hallo meine Lieben,
Hier ist die Sali und heute gibt es eine Meditation rund um das Thema Schuldgefühle.
Ist da vielleicht irgendeine Schuld,
Was du dir auflastest,
Was vielleicht auch gar nicht deine ist,
Aber wo du ein schlechtes Gewissen hast oder dir selber Vorwürfe machst,
Wie hätte ich nur das und jenes gemacht oder was wäre,
Wenn ich anders reagiert hätte.
Ich hätte es doch wissen müssen.
So viele Dinge,
Wie du dir Schuld auflastest und ich glaube dir direkt ein,
Das was dir jetzt Mut raubt und auch dich in Gedanken spiralen oder in negativen Sachen oder dich selber klein zu machen,
Dass du das jetzt bewusst loslässt und dir die nächsten Minuten Zeit nimmst.
Lass uns sagen circa zehn Minuten,
Um wieder ganz in deine Mitte zu kommen.
Bist du bereit?
Mach es dir gerne im Sitzen oder Liegen gemütlich.
Schließ deine Augen.
Wirbel alles lang und gerade und beobachte mal deinen Atem.
Alles was um dich herum noch so passiert,
Nimm es einfach wahr und komm ganz bei deinem Atem an.
Ein und aus,
Ein und aus,
Ein und aus.
Während du ganz ruhig weiter atmest,
Dein Fokus,
Dein Ankerpunkt ist immer wieder der Atem.
Wenn du merkst,
Du schweifst weg oder du verhängst dich irgendwo in Gedanken oder Gefühlen,
Dann kommt ganz bewusst wieder voller Achtsamkeit zu deinem Atem zurück.
Tief ein und lange aus.
Um noch tiefer dich mit deinem Atem zu verwurzeln,
Atme auch gerne in deinen Bauch hinein oder in dein Herz,
Wenn dir das gerade leichter fällt.
Tief ein in den Bauch und aus dem Bauch heraus.
Tief in den Bauch ein.
Spür,
Wie er sich hebt und ausatmen aus dem Bauch heraus.
Sei ganz achtsam mit deinem Atem,
Während du nun ganz sanft dein Schuldgefühl einlädst.
Es ist jetzt an der Zeit,
Es wirklich anzugucken.
Du hast jetzt Zeit,
Ihm Hallo zu sagen.
Mach die Tür auf und stell dir vor,
Er spaziert einfach so zu deiner Tür herein.
Dein Schuldgefühl.
Wie sieht das aus?
Ist es noch eine bestimmte Situation,
Die da als Bild vor dir wieder auftaucht?
Ist es vielleicht ein Gefühl,
Was an deiner Haustür steht und gerade anklopft?
Oder ist es nur ein Gedanke?
Wie auch immer dein Schuldgefühl jetzt gerade zu dir kommt,
Sag ganz bewusst Hallo.
Atme weiter.
Du machst es genau richtig.
Während du so atmest und es einfach nur anguckst,
Das steht nämlich noch vor der Tür,
Merkst du,
Dass es ganz okay ist.
Atme bewusst weiter und guck einfach nur.
Du brauchst nichts zu tun.
Du darfst einfach da sein.
Und vielleicht magst du ein bisschen näher zu der Türschwelle hingehen und wirklich gucken,
Was da oder wer da ist.
Wie es aussieht,
Wie es sich anfühlt.
Vielleicht riecht es auch.
Vielleicht schmeckt es.
Welche Sinne sind gerade angeregt?
Es darf alles da sein.
Du atmest bewusst weiter und beobachtest dich im Inneren ganz aufmerksam.
Dein Schuldgefühl ist vor dir und es nimmt immer mehr Form an.
Und dann lädst du dein Gefühl ein,
Sich zu wandeln.
Es darf nur über die Türschwelle,
Wenn es dich verwandelt hat.
So wie es bisher da war,
War es okay.
Irgendwas war da,
Was dir nicht so gut getan hat.
Und dass es über die Schwelle zu dir kommen darf,
Dafür darf eine Vollwandlung vollzogen werden.
Atme ein und aus.
Und frag dein Gefühl,
In was es dich verwandeln möchte.
Vielleicht wird es ein kleiner,
Runder,
Blauer Ball.
Vielleicht wird es aber auch etwas Flauschiges,
Etwas Großes,
Etwas Weiches.
Wie auch immer sich dein Gefühl verwandeln mag,
Frag es auch mal.
Wie möchtest du dich verwandeln?
Dass du zu mir kommen darfst,
Dass du eintreten darfst.
Oder magst du lieber vor der Tür stehen bleiben?
Dann ist das auch okay.
Und wenn es sich schon verwandelt,
Sieh ganz genau zu und beschreib es.
Sehe es wirklich vor deinem inneren Augen.
Beschreibe es so detailliert,
Wie du nur kannst.
Gib ihm wirklich die Form,
Die Farbe,
Das Aussehen,
Vielleicht auch einen Namen.
Und wenn es sich gut anfühlt und bereit ist,
Dann lade es ein.
Dein Gefühl,
Was jetzt schon in der Verwandlung ist,
Zu dir zu kommen.
Lass es eintreten und spür,
Wie du es auch in deinem Körper annimmst.
Wo spürst du es in deinem Körper?
Wie fließt dein Atem jetzt?
Ist er vielleicht weicher geworden,
Noch ruhiger?
Oder ist es gerade noch ein bisschen aufgeregt,
Weil da jetzt das Gefühl auf eine neue Art und Weise zu dir kommt?
Wo möchtest du es Platz nehmen?
Gib ihm Raum.
Vielleicht möchtest du es auch umarmen.
So richtig in dein Herz schließen.
Vielleicht einen Kuss geben und es richtig begrüßen.
Ja,
Es ist ja jetzt dein Freund.
Es möchte geliebt werden,
Dein Gefühl.
Und dann lass das Glücksgefühl,
Dass ihr jetzt vereint seid,
Noch mehr werden.
Und noch ein bisschen mehr.
Mit jedem Einatmen lädst du dich mit Glück auf.
Mit mehr Freude und Leichtigkeit.
Du weißt,
Alles ist gut.
Und wenn mal wieder so eine Situation kommt,
Dann beobachte einfach.
Nimm es wahr,
Verwandle es und lass es dann eintreten.
Nimm noch drei tiefe Atemzüge,
Um wieder ganz bewusst in deinem Körper einzukommen.
Ein und aus.
Tief ein und lange aus.
Und noch einmal.
Ganz bewusst tief einatmen und lange ausatmen.
Und wenn du soweit bist,
Kannst du im Blinzeln gerne wieder deine Augen öffnen.
Danke für dein Vertrauen,
Das du dir selber gegenübergebracht hast.
Danke für deine Zeit.
Namaste.
Ich freue mich,
Wenn du das nächste Mal wieder dabei bist.
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