
Mindful Basics | Loslassen
Was hältst du fest? Was hält dich fest? Loslassen kann eine Ressource für Freiraum und Zufriedenheit in deinem Alltag sein. Aber zugegeben: Loslassen ist nicht leicht. Denn normalerweise halten wir an vielen Dingen fest: Ideen, Sorgen, Personen oder materiellen Dingen. Selbst dann, wenn diese Dinge uns nicht besonders gut tun oder jetzt gerade nicht relevant sind. Lerne mit dieser Meditation loszulassen. Durch deine Atmung, körperlich und geistig.
Transkription
Loslassen ist etwas,
Das zu unserem Leben und Alltag dazugehört.
Manchmal müssen wir von Dingen,
Menschen,
Gedanken oder auch Ideen loslassen.
Und das kann ziemlich schwer sein,
Weil wir zum Beispiel eine ganz andere Vorstellung davon hatten,
Wie etwas läuft.
Oder weil wir uns an diese eine Idee festklammern oder die Kontrolle behalten wollen.
Mit Achtsamkeit trainierst du loszulassen.
Denn das kann einerseits sehr befreiend sein und vor allem auch Platz für Neues schaffen.
Komm in eine bequeme Haltung.
Wenn du sitzt,
Dann richte deinen Rücken auf und schließe gerne deine Augen.
Zum Einchecken in diese Meditation nimm drei bewusste und tiefe Atemzüge.
Als nächstes nimm drei weitere tiefe und bewusste Atemzüge und nimm dabei vor allem deine Ausatmung wahr.
Spüre deine Ausatmung und dann wende dich deinem Körper zu.
Nimm wahr,
Wie du jetzt gerade da sitzt oder liegst.
Bemerke,
Welche Texturen du fühlst.
Und achte darauf,
Wo du körperlich Entspannung und Anspannung wahrnimmst.
Beobachte nochmal ganz genau.
Welche Bereiche deines Körpers halten jetzt gerade Spannung,
Die unnötig ist?
Zum Beispiel der Kiefer,
Die Stirn,
Die Hände oder die Beine.
Schenke diesen Bereichen einen Moment deiner Aufmerksamkeit und versuche durch deine Atmung die Spannung hier an diesen Stellen aufzulösen.
Atme für die nächste Minute in Stille ganz bewusst in diese Bereiche hinein und löse mit jeder Ausatmung etwas mehr die Anspannung.
Und dann gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Gedanken.
Welche Gedanken sind jetzt gerade da?
Welche Themen beschäftigen dich?
Beobachte sie einmal innerlich,
Ohne sie weiterzudenken oder zu bewerten.
Du kannst ihnen auch innerlich Stichworte geben,
Zum Beispiel Job,
Familie,
Zukunft,
Sorge oder andere Stichworte,
Die passen,
Um so etwas mehr Abstand zu ihnen zu schaffen.
Bestimmt sind da auch Gedanken,
Die dir ganz bekannt vorkommen,
Die du schon häufiger hattest,
An denen dein Kopf sich sozusagen festklammert.
Für die nächste Minute in Stille bleibe nochmal mit deiner Aufmerksamkeit bei deiner Ausatmung und erlaube dir selbst weiter loszulassen.
Loslassen bedeutet nicht,
Irgendetwas loswerden zu wollen,
Sondern vielmehr immer mal wieder den Moment so sein zu lassen,
Wie er ist und auch dich selbst so sein zu lassen,
Wie du bist.
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