
Was fehlt mir, um glücklich zu sein?
Der Podcast beschäftigt sich mit einer Möglichkeit, häufiger glückliche Momente zu erleben. Was genau ist es eigentlich, das uns daran hindert? Und was können wir tun, um mehr Glück in unserem Leben zu finden?
Transkription
Herzlich Willkommen zu einem neuen Podcast.
In diesem Podcast will ich mich damit beschäftigen,
Was uns eigentlich dazu fehlt,
Um glücklich zu sein.
Was fehlt dir zum glücklich sein?
Hand aufs Herz,
Wie oft bist du wirklich glücklich?
Einmal im Monat?
Alle zwei Monate mal?
Jede Woche?
Und wie lange hält das Glück dann eigentlich an?
Und was genau ist es,
Was dich in diesem Moment wirklich glücklich macht?
Wir schauen uns im Verlauf des Podcasts mal genauer an,
Was eigentlich Voraussetzungen sind,
Damit wir häufiger glücklich sein können.
Wie viel Zeit deines Lebens läufst du deinem Glück hinterher?
Wie oft hast du schon gedacht,
Wenn ich doch endlich einen Partner hätte?
Einen neuen Job hätte?
Dieser furchtbare Termin endlich hinter mir läge?
Ich mehr Geld hätte?
Ich mir dieses oder jenes endlich gekauft hätte?
Ich persönlich habe solche Gedanken für eine sehr lange Zeit wirklich nahezu täglich gehabt und es wird euch nicht wundern,
Dass ich in diesen Momenten nicht wirklich glücklich war.
Stattdessen war ich eigentlich die ganze Zeit damit beschäftigt,
Bilder aus meinem Kopf zu vertreiben,
Die mich traurig machten oder die Sorgen auslösten.
Manchmal sogar auch eine richtige Verzweiflung,
Weil ich so dachte,
Hey,
Das wird nie eintreffen und wenn ich erst glücklich bin,
Wenn ich das habe,
Dann werde ich nie wirklich glücklich sein.
Ich muss vielleicht dazu sagen,
Dass es eine Zeit gab,
In der ich schon ziemlich depressiv war und in der ich nur wenig Zukunft für mich gesehen habe.
Und es ist auch immer noch so,
Da unser Gehirn ja die wunderbare Fähigkeit hat,
Dinge zu lernen und es natürlich auch das damalige Reaktionsmuster der Verzweiflung gelernt hat,
Dass ich immer wieder vor der Herausforderung stehe,
Dieses Muster zu erkennen und mich dann eben auf etwas anderes zu fokussieren.
Zurück zu den Momenten,
Wo ich diese Wenn-ich-doch-nur-Gedanken hatte.
Ich war in diesen Momenten eigentlich die ganze Zeit damit beschäftigt,
Zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und her zu springen.
Und das heißt,
In der Vergangenheit war ich,
Wenn ich daran gedacht habe,
Wie es früher mal war und dadurch vermeintlich viel glücklichere Zeiten von meinem inneren Auge gesehen habe.
Und dann wurde ich eben traurig,
Weil sie vorbei sind und weil vielleicht auch Menschen,
Die dazu gehört haben,
Nicht mehr in meinem Leben sind oder Begebenheiten einfach inzwischen grundsätzlich anders sind.
Oder ich war in der Zukunft unterwegs und habe mir vorgestellt,
Wie dieses oder jenes eingetreten wäre und dass ich dann glücklich sein könnte.
Und die Folge war,
Dass ich dann ziemlich schnell wieder in der Gegenwart angekommen bin,
Die mich traurig gemacht hat,
Weil es ja eben nicht so war.
Aber wenn,
Dann,
Dann wäre ich wirklich glücklich gewesen.
Und ihr seht,
Schon wieder springe ich in die Zukunft.
Was ich dabei völlig aus den Augen verloren habe,
War der Moment,
Den ich jetzt gerade durchlebt habe.
Was auch immer das war,
Ob ich allein zu Hause auf dem Sofa gesessen bin oder ob ich mit der Bahn oder dem Auto irgendwo hingefahren bin,
Ob ich spazieren gegangen bin,
Beim Sport war oder sogar mich auch manchmal mit Freunden getroffen habe.
Es waren für mich meist die Momente,
In denen ich mich entweder alleine oder eben auch trotz Gesellschaft tatsächlich einsam gefühlt habe.
Und dann gab es einen Moment,
Der für mich tatsächlich eine Wende bedeutet hat.
Und das war ein Moment,
In dem ich mich gefragt habe,
Was mir eigentlich jetzt gerade fehlt,
Um glücklich zu sein.
Und es war ein Moment beim Sport auf dem Laufband und mir war plötzlich klar,
Dass eigentlich das gerade ein total schöner Moment war,
Den ich aber nicht genossen habe,
Den ich deswegen nicht genießen konnte,
Weil mein Drumherum einfach noch nicht perfekt war.
Und dann wiederum habe ich mir überlegt,
Dass es eigentlich ja nie so ist,
Dass immer alles perfekt ist.
Also auch wenn ich meine Ziele erreicht habe,
Wird es ja immer wieder einen Moment geben,
In dem ich alleine auf dem Laufband beim Sport sein werde oder eben auch mal abends zu Hause alleine auf dem Sofa sitzen werde oder alleine mit dem Auto irgendwo hinfahre oder welcher Moment es eben auch immer ist,
In dem ich das Gefühl habe,
Mir fehlt gerade was oder in dem ich mich einfach plötzlich unglücklich fühle.
Und mir ist plötzlich sehr klar geworden,
Dass selbst wenn ich alles erreicht habe,
Gibt es eben diesen Moment,
Den ich gerade erlebe,
Immer wieder,
Den wird es immer wieder geben.
Natürlich nicht ganz genauso,
Aber sehr vergleichbar.
Einfach deswegen,
Weil ein äußerer Umstand,
Der mich vermeintlich glücklich macht,
Einfach gerade nicht verfügbar ist.
Und wenn ich jetzt nur diesen kleinen Moment anschaue und den herausnehme,
Dann ändert halt auch die Tatsache,
Dass die Gesamtsituation vielleicht am nächsten Tag anders wäre,
Nichts daran,
Wie es mir jetzt gerade geht.
Und wenn das nichts daran ändert,
Dann gibt es auch jetzt gerade eigentlich ja nichts,
Was mich davon abhält,
Den Moment,
Der mir jetzt zur Verfügung steht,
Einfach zu genießen.
Quasi einfach so zu genießen,
Als ob die Umstände in zehn Minuten halt schon da wären.
Einfach,
Weil sie irrelevant sind,
Ob sie da sind oder nicht.
Und dann habe ich in dem Moment angefangen,
Einfach mal zu schauen,
Was habe ich jetzt gerade?
Kann ich gerade nicht einfach mal genießen,
Dass ich mir die Zeit für den Sport nehmen konnte?
Einfach mal genießen,
Dass ich spüren kann,
Wie ich mich gerade auspowere,
Wie mir das gut tut.
Möglicherweise auch einfach mal zu schauen,
Was passiert hier gerade eigentlich um mich herum?
Wie viele Menschen sind in meiner Umgebung?
Einfach mal wahrzunehmen,
Dass es Menschen gibt,
Die mich anlächeln.
Wahrzunehmen,
Wie die Menschen auf das Lächeln reagieren,
Das sich zunehmend auf meinem eigenen Gesicht gezeigt hat.
Das heißt,
Was mir geholfen hat,
In diesem Moment zufrieden zu sein und gute Laune zu bekommen,
War,
Dass ich nicht mehr darüber nachgedacht habe,
Dass etwas,
Das mir fehlt,
Mich daran hindert,
Gerade glücklich zu sein,
Sondern dass ich einfach innerlich losgelassen habe,
In dem Moment eingetaucht bin und die Empfindungen ganz bewusst erlebt habe.
Oder anders gesagt,
Das einfach genossen habe.
Einfach beschlossen habe,
So hey,
Ich genieße das jetzt.
Der Schlüssel war also für mich wirklich die Achtsamkeit für diesen einen Moment.
Es war für mich vor allem auch die innere Erlaubnis,
Diesen Moment mit so einem Glücksgefühl erleben zu können und dafür musste ich wirklich,
Wirklich innerlich loslassen.
Einfach in dem Moment eintauchen und sagen,
So hey,
Das darf ich jetzt tun.
Und was ich in diesem Moment habe,
Können wir halt eigentlich total oft machen.
Ich trainiere im Moment mein Gehirn sehr stark darauf,
Immer wieder inne zu halten und mich für einen Moment verbunden zu fühlen mit dem,
Was gerade um mich herum ist.
Einfach für einen Moment bis ins Innerste zu fühlen,
Dass ich jetzt gerade hier bin,
Ganz genau zu spüren,
Was ich eigentlich gerade erlebe und dass ich das gerade einfach mal genießen kann.
Und ich habe festgestellt,
Dass es wirklich eine Entscheidung ist,
In dem Moment zu sagen,
Hey und ich genieße das jetzt.
Und mir hilft es dabei auch zu lächeln.
Mir hilft es zu sagen,
Okay,
Dieser Moment dauert vielleicht nicht lange an und vielleicht geht es mir danach auch sogar wieder schlecht,
Aber jetzt für diesen Moment,
Für eine Sekunde kann ich einfach mal genießen.
Oder salopp gesagt,
Für diese Sekunde ist mein Leben jetzt einfach mal richtig geil.
Was fehlt dir,
Um genau das jetzt einfach mal auszuprobieren?
Was brauchst du eigentlich wirklich,
Um jetzt gerade in diesem Moment glücklich zu sein?
Das ist eine Frage,
Die ich mir plötzlich auch immer wieder gestellt habe und die ich mir auch immer wieder stelle.
Was ist es,
Was mir jetzt gerade in diesem Moment fehlt,
Um glücklich zu sein?
Gibt es überhaupt etwas,
Das mir dazu fehlt,
Um glücklich zu sein?
Oder erlaube ich es mir gerade einfach nur nicht?
Oder achte ich einfach nur nicht darauf,
Dass ich eigentlich für diesen Moment glücklich sein könnte?
Und wenn ich gerade tatsächlich nicht glücklich sein kann?
Oder anders gesagt,
Wenn ich unter anderen Umständen in diesem Moment auch nicht glücklich wäre,
Was kann ich dann jetzt gerade in diesem Moment anders machen,
Um den Moment zu genießen und einfach glücklicher zu sein?
Und was hält mich davon ab,
Das jetzt zu tun?
Was hält dich davon ab,
Dir das Glücklichsein jetzt gerade einfach mal zu erlauben?
Glück ist für mich und nach dem Hören dieses Podcastes ja vielleicht auch für dich nicht mehr das überschäumende Glücksgefühl von Euphorie oder die Trunkenheit von Emotionen,
Sondern für mich liegt das wirklich erstrebenswerte Glück im Innerhalten im Moment,
Im Erkennen des Moments,
Vor allem aber im bewussten Erleben und Genießen des Moments.
Und ich habe angefangen,
Kleine Sonnen in meinen Kalender zu malen,
Wenn ich Momente hatte,
In denen ich glücklich war und Regenwolken oder entsprechende Smileys,
Wenn meine Stimmung schlecht oder neutral war.
Einfach um rückblickend mal zu sehen,
Wie viele glückliche Momente es so gibt und welche Momente das sind.
Aber auch um zum Beispiel den Überblick zu behalten,
Wie oft hängt eigentlich wirklich so eine Regenwolke über mir und wie oft strahlt eigentlich meine innere Sonne.
Wenn du also glücklicher sein willst,
Erlaube dir doch vielleicht öfter mal für einen kleinen Moment einfach das zu genießen,
Was gerade da ist.
Und frag dich vielleicht einfach öfter mal am Tag,
Was hält mich gerade eigentlich davon ab,
Jetzt in diesem Moment,
In dieser Sekunde glücklich zu sein?
Und was könnte ich anderes tun,
Um jetzt gerade glücklicher zu sein,
Wenn ich mich nicht glücklich fühle?
Und es wird dich vielleicht überraschen,
Wie oft die Antwort lautet,
Ich muss es einfach nur sein.
Und auf die Momente,
In denen wir glücklich sein könnten,
Es aber trotz der Fragen aus diesem Podcast einfach nicht schaffen,
Werde ich mich in einem der nächsten Podcasts auch noch mal beschäftigen.
Bis dahin erstmal vielen Dank fürs Zuhören und ich hoffe,
Dass du etwas für dich mitnehmen kannst.
Bis bald!
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