
Selbstwahrnehmung und seine Gedanken beobachten
Dies ist eine offene Gewahrseinsübung. Du wirst deine Gedanken beobachten und diese kommen und gehen lassen. Dies ermöglicht es Dir, Dich selbst besser kennen zu lernen, kreative Ideen zu entfalten und fest zu stellen, das Gedanken nur Gedanken sind und nicht unbedingt die Realität.
Transkription
In dieser Achtsamkeitsübung werden wir unsere Gedanken beobachten.
Finde eine für dich bequeme Position im Sitzen oder im Liegen.
Schließe deine Augen,
Wenn sich das richtig für dich anfühlt.
Oder lass sie auf und ruhe deinen Blick ca.
1 Meter vor dir.
Lass uns zunächst in dem gegenwärtigen Moment ankommen und einfach nur wahrnehmen,
Wie du hier sitzt oder liegst.
Nimm wahr,
Wie deine Füße auf der Matratze oder auf dem Untergrund sind.
Nimm wahr,
Wie deine Oberschenkel vielleicht auf einem Stuhl oder auf einem Kissen oder auf der Matratze sind oder wo auch immer.
Nimm dein Gesäß wahr,
Deinen unteren Rücken,
Den oberen Rücken und alle Empfindungen,
Die du in deinem Nacken wahrnehmen kannst,
Ob sie angenehm,
Unangenehm oder neutral sind.
Und stell dir nun die Frage,
Wie geht es mir gerade?
Und sei neugierig für die Antwort.
Es gibt keine gute oder schlechte Antwort.
Es gibt nur Antworten.
Wie geht es dir gerade?
Und ich möchte dich nun einladen,
Deinen Geist zu beobachten.
Versuche,
Deine Gedanken zu beobachten.
Was denkst du in diesem Moment?
Und wenn ein Gedanke kommt,
Dann benenne den einfach.
Sag,
Ich denke an das und das oder tu du hier E-Mail da oder was auch immer.
Es kann sein,
Dass du ganz,
Ganz viele Gedanken hast.
Aber es kann auch sein,
Dass wenn du nach den Gedanken suchst oder schaust,
Sie einfach verschwinden,
Wie schüchterne Tiere.
Sobald man sich ihnen nähert,
Hauen sie ab.
Was denkst du momentan?
Was beschäftigt deinen Geist?
Sei einfach neugierig.
Neugierig,
Was für Gedanken kommen und gehen.
Was denkst du gerade?
Was beschäftigt deinen Geist?
Und wenn immer ein Gedanke auftaucht,
Dann benenne diesen für dich,
Wie als ob du ein Marmeladenglas beschriftest.
Arbeit,
Trauer,
Freundschaft,
Was auch immer dich beschäftigt.
Gib den Gedanken Überschriften.
Und eine Möglichkeit,
Sich seinen Geist vorzustellen,
Ist es,
Wie in einen Himmel zu schauen.
Stell dir vor,
Du schaust in einen Himmel.
Und der Himmel ist einfach nur blau.
Und wenn immer ein Gedanke kommt,
Dann ist das wie eine Wolke,
Die erscheint.
Es kann eine helle Wolke sein oder eine dunkle Wolke.
Eine große oder eine kleine.
Und so sind auch die Gedanken.
Einige Gedanken sind schwerer,
Andere sind leichter.
Einige sind traurig,
Andere sind positiv.
Und stell dir vor,
Dass wenn immer ein Gedanke kommt,
Dass du den Gedanken auf dieser Wolke platzierst.
Und dass diese Wolke an deinem Himmel ganz langsam am Horizont verschwindet.
Und dein Geist wieder ganz klar wird.
Ganz klar und wolkenlos.
Ein Gedanke taucht auf.
Setz ihn auf die Wolke.
Und schau,
Wie er langsam verschwindet am Horizont.
Du kannst dir auch vorstellen,
Dass Gedanken wie Vögel sind.
Und zwar,
Manchmal kommen Gedanken sehr,
Sehr schnell.
Und Vögel können auch sehr schnell fliegen.
Zum Beispiel ein Spatz oder eine Schweibe.
Und plötzlich in deinem blauen Himmel sind kleine Vögel.
Und stell dir auch da vor,
Dass du die Gedanken auf die Rücke der Vögel legst.
Und die Vögel am Horizont verschwinden.
Bis der Himmel wieder ganz frei und klar ist.
Was denkst du gerade?
Was beschäftigt deinen Geist?
Du kannst dir auch vorstellen,
Dass Gänse in deinem Himmel erscheinen.
Und dass Gedanken wie Zugvögel sind.
Sie kommen und sie gehen.
Stell dir vor,
Dass die Zugvögel ganz weit oben vorbeiziehen und im Horizont verschwinden.
Du kannst dir auch vorstellen,
Dass du an einem Fluss stehst.
Und wenn immer ein Gedanke auftaucht,
Dann nimmst du diesen Gedanken und tust ihn auf ein Stück Holz.
Und die Strömung des Flusses nimmt das Stück Holz mit.
Und ganz langsam oder auch schnell verschwindet der Gedanke oder das Stück Holz am Ende des Horizonts.
Der Gedanke wird einfach davon getragen.
Du kannst alternativ auch Blätter nehmen oder ein kleines Schiffchen.
Wo auch immer du dich mit gut fühlst.
Wo auch immer du deine Gedanken gerne drauf platzieren möchtest.
Nimm einfach wahr,
Wie die Gedanken langsam am Horizont verschwinden und der Fluss wieder ganz frei wird.
Und festzustellen,
Dass du einen Gedanken hast,
Ist Achtsamkeit.
Du wirst bewusst.
Du wirst bewusst über das,
Was du denkst.
Und dieses Bewusstsein hilft dir,
Dich selber kennenzulernen.
Dich selber kennenzulernen über deine positiven und negativen Gedanken.
Über deine immer wiederkehrenden Gedanken.
Und du wirst feststellen,
Dass Gedanken nur Gedanken sind und nicht die Realität.
Die Realität ist,
Dass du hier sitzt oder liegst und deine Gedanken beobachtest.
Was denkst du gerade?
Was beschäftigt dich?
Stell dir diese Frage.
Und ich möchte nun,
Dass du bewusst einem Gedanken nachhängst.
Vielleicht gibt es ja irgendeine Herausforderung oder Vorfreude oder was auch immer.
Versuche diesem Gedanken nachzuhängen und bewusst darüber nachzudenken.
Und wir kommen nun langsam zum Ende dieser Übung.
Und stell dir kurz die Frage,
Was brauche ich,
Um diese Übung zu beenden?
Möchte ich nochmal meine Gedanken beobachten oder einem Gedanken nachhängen?
Oder einen Gedanken zu Ende denken?
Oder möchte ich mich einfach auf meine Atmung konzentrieren?
Was auch immer du brauchst,
Sei freundlich zu dir und nimm es dir.
Und ich möchte dich nun einladen,
Fünf tiefe Atemzüge in deiner Geschwindigkeit zu nehmen.
Zähle einfach für dich selbst.
Und wenn du soweit bist,
Dann fang langsam an,
Deine Zehen zu bewegen und deine Fingerspitzen.
Und öffne die Augen in deiner Geschwindigkeit.
Und ich wünsche dir einen angenehmen Tag oder Abend.
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