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Erdungsmeditation

by Jennifer Kreim

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Aktivität
Meditation
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Hierbei handelt es sich um eine kurze Erdungsmeditation, die zu Klarheit und Stabilität in Alltagssituationen beitragen kann. Sie ist eingesprochen für das Sitzen und bedarf keiner besonderen Voraussetzungen.

Transkription

Erdungsmeditation.

Die folgende Meditation wird idealerweise im Sitzen auf einem Stuhl oder auch auf einem Kissen auf dem Boden ausgeführt.

Lasse dich nieder und spüre,

Wo der Körper mit der Unterlage in Berührung kommt.

Nimm die Füße wahr,

Wie sie vom Erdboden getragen werden.

Dann spüre auch,

Wo deine Knie,

Oberschenkel,

Das Gesäß mit der Sitzunterlage in Berührung kommen.

Nimm wahr,

Ob es möglich ist,

Noch ein wenig mehr im Sitzen anzukommen.

Einfach loslassen und darauf vertrauen,

Dass die Erde dich trägt und dann auch den Rücken wahrnehmen und spüren,

Ob er möglicherweise an manchen Stellen mit der Stuhllehne in Berührung kommt und ob der Rücken gerade und eigenständig emporragt.

Die Arme spüren und auch wahrnehmen,

Wo die Hände mit den Oberschenkeln in Berührung kommen und wahrnehmen,

Wie die Wirbelsäule sich selbst trägt.

Die Aufrichtung im Rücken spüren,

Wahrnehmen,

In welcher Position der Kopf gerade ist.

Dabei ist es möglich,

Sich vorzustellen,

Als wäre eine unsichtbare Schnur am Hinterkopf befestigt,

Der diesen sanft in die Höhe zieht und es so ermöglicht,

Aufrecht und gerade zu sitzen.

Dann den Atem wahrnehmen und dafür gerne bewusst zwei oder drei tiefere Atemzüge nehmen und dann den Atem ganz von alleine weiter fließen lassen,

Ganz ohne sich Mühe zu geben beim Atmen.

Der Atem darf jetzt genau so kommen und wieder gehen,

Wie er sich in diesem Moment zeigen möchte.

Ganz gleich,

Ob er dabei gleichmäßig oder ungleichmäßig,

Flach oder tief ist und wahrnehmen,

In welchem Bereich der Atem sich jetzt gerade besonders deutlich zeigt.

Vielleicht an der Nase,

Am Brustkorb oder im Bereich des Bauches.

Und hier nun gerne einfach die Stelle auswählen,

An der der Atem sich in diesem Moment besonders deutlich zeigt.

Das kann morgen bereits wieder eine ganz andere Stelle sein.

Doch jetzt geht es darum,

Wo zeigt er sich in diesem Moment besonders deutlich.

Und dann an dieser Stelle mit der Aufmerksamkeit verweilen und die Aufmerksamkeit auf den Atem richten.

Und wenn jetzt gleich der Klang der Klangschale ertönt,

Dann den Körper langsam wieder in Bewegung versetzen,

Vielleicht mit den Fingern oder den Fußzehen wackeln,

Sich regeln oder strecken,

Vielleicht auch gähnen oder eben genau das tun,

Wonach es dir gerade bedarf.

Und dann mit dieser achtsamen,

Geerdeten Haltung sich dem restlichen Tage widmen.

4.4 (18)

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C

February 14, 2023

Einfach und gut - danke :) Schöne Wortwahl, "sich dem Tage widmen".

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