14:32

Liebevolle Güte & Innere Sicherheit

by Motoki

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.6
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
256

Diese Meditation verbindet zwei kraftvolle Elemente: die Metta-Meditation – eine buddhistische Praxis liebevoller Güte – und die Schmetterlingsübung aus der EMDR-Therapie. Du sprichst heilsame Sätze zu dir selbst und unterstützt sie durch sanftes, abwechselndes Klopfen auf die Schultern (Butterfly Hug). Studien zeigen: Metta stärkt Mitgefühl und reduziert Stress, Angst und Selbstabwertung (Hofmann et al., 2011; Stefan & Hofmann, 2023). Die Schmetterlingsübung wurde 1998 nach einer Naturkatastrophe in Mexiko entwickelt und hilft bis heute weltweit, innere Sicherheit zu aktivieren. Eine Praxis für Ruhe, Verbindung und Selbstannahme – genau dort, wo du gerade bist.

Transkription

Willkommen zu dieser kurzen geführten Meditation.

In den nächsten Minuten verbinden wir zwei,

Wie ich finde,

Sehr kraftvolle Ansätze.

Zum einen ist da die jahrhundertalte Metameditation.

Es ist eine Praxis aus dem Buddhismus und auch andere Traditionen kennen die Idee,

Dass man anderen und sich selbst auch etwas Gutes wünscht.

Auch im Christentum kennt man den Gedanken,

Dass man seinen Nächsten so lieben soll wie sich selbst.

Und das ist etwas,

Was wir häufig vergessen.

Und wie gesagt,

Es kennen noch viele andere Traditionen die Idee,

Anderen etwas Gutes zu wünschen.

Und es setzt immer voraus,

Dass wir mit uns auch in dieses Mitgefühl gehen.

Im Deutschen gibt es dafür komplizierte Worte wie Empathie,

Also so eine Art Empathie für uns selbst.

Aber tatsächlich ist es gerade auch in schwierigen Zeiten gut,

Dieses Gefühl und diese Stimme von Mitgefühl für uns selbst und für andere zu kultivieren.

Und als zweites nehmen wir eine Ressourcenarbeit,

Eine Übung aus der EMDR-Therapie.

In vielen modernen Therapieformen hat man tolle Skill- und Ressourcenübungen entwickelt,

Die Menschen auch helfen außerhalb von Sitzungen,

Außerhalb von Interventionen für sich selbst etwas Gutes zu tun.

Und es sogar auch zu tun,

Wenn herausfordernde Situationen auftreten.

So gibt es zum Beispiel bei EMDR,

Was eine bilaterale Stimulation immer mitbringt,

Eine ganz tolle Schmetterlingsübung.

Und die ist wirklich toll,

Weil zum einen ist es,

Ich sage immer,

So ganz langsam leichtes Applaudieren von uns selbst.

Für andere wirkt es so ein bisschen wie eine eigene Umarmung.

Und wir stimulieren,

In der EMDR-Sprache sagen wir auch,

Wir integrieren gute Sätze,

Zum Beispiel gute Dinge,

Die du über dich sagen kannst.

Wir nennen das dann positive Kognition,

Das sind gute,

Konstruktive Selbstaussagen über uns selbst.

Das können auch Manifestationen sein oder auch Dinge,

Die du dir wünschst.

Ich würde dich jetzt erstmal einladen,

Das auszuprobieren mit guten Intentionen für dich selbst.

Und deswegen erkläre ich zu Beginn,

Wie diese Schmetterlingshaltung auch funktioniert.

Ist eigentlich recht einfach,

Du legst so ein bisschen die Arme vor der Brust überkreuzt und quasi dein rechter Arm geht an zur linken Schulter und dein linker Arm ist dann an der rechten Schulter.

Oder je nachdem,

Wie das für dich passt,

Auch am Arm.

Und dann hebst du langsam die rechte und die linke Hand und lässt sie so wieder ein wenig auf den Arm oder die Schulter fallen.

Du merkst schon,

Ich selber werde jetzt gerade ruhiger,

Weil ich das gerade mache.

Denn die Idee ist das wirklich ganz ruhig zu machen,

Im Tempo deines Herzens.

Und das ist der nächste,

Der vierte schöne Effekt von dieser Übung,

Dass du überhaupt erstmal in dich hinein spürst,

Wie schlägt mein Herz denn jetzt gerade.

Wenn es so ungefähr bei 60 Schlägen die Minute,

Vielleicht auch 70 oder vielleicht auch weniger schlägt,

Dann ist das jetzt ein gutes Tempo,

Wenn du so ein bisschen links und rechts und links und rechts ganz leise,

Ganz vorsichtig etwas klopfst.

So wie es für dich angenehm ist und wir wollen auf keinen Fall blaue Flecken haben an den Schultern.

Und während du das so ein bisschen übst,

Kannst du auch gerne die Augen schon mal schließen.

Bewusst dabei auch tief einatmen und den Atem wieder gehen lassen.

Du kannst jetzt,

Wo du das schon etwas geübt hast,

Mit der Schmetterlingsübung auch kurz davon noch einmal ablassen und zu deinem Sitz prüfen,

Dass du gut sitzt oder wenn du stehen magst,

Kannst du gut stehen und spüre mal die Füße auf dem Grund und konzentriere dich kurz einmal ganz auf deinen Atem.

Du kannst dazu in dieser Stellung bleiben,

Der Schmetterlingsumarmung,

Du kannst aber auch die Arme noch einmal kurz hängen lassen,

Schultern locker,

Dein Gewicht spüren auf dem Boden und tief einatmen.

In deinen Körper und den Atem wieder gehen lassen,

Ganz in deinem eigenen Tempo.

Jetzt spürst du,

Wie du durch die Nase einatmest,

Den Atem wieder gehen lässt.

Der erste Gedanke hier,

Gibt es kein richtig oder falsch,

Kannst du durch die Nase ausatmen oder durch den Mund.

Lass den Atem gehen mit Gelassenheit und Entspannung.

Wenn du einatmest,

Vielleicht spürst du auch,

Wie dein Oberkörper sich hebt,

Es ist ein bisschen wie eine Wellenbewegung,

Die Pause dazwischen und dann geht der Atem wieder.

Vielleicht hast du auch so deinen ganzen Körper gerade im Sinn und kannst ihn spüren und kannst diesen Gedanken folgen,

Dass dein ganzer Körper gerade atmet.

Er atmet ein und er atmet aus.

Lass mal dein Fokus jetzt zu deinem Herzen kommen,

Als wenn da ein warmer Spot,

Ein warmer Lichtstrahl hinfällt.

Das müsste so auf der linken oberen Oberkörperseite sein.

Vielleicht kannst du dem Gedanken folgen,

Dass du jetzt mit deinem Herzen atmest.

Du atmest ein und atmest aus.

Wenn es dir möglich ist,

Mach das gerne mit einer liebevollen inneren Zuwendung.

Vielleicht mit einem kleinen,

Leichten Lächeln im Gesicht.

Du atmest jetzt ein und aus und dein Herz atmet auch ein und aus.

Vielleicht öffnet sich dadurch ein innerer Raum,

Vielleicht erlebst du ein wenig mehr Offenheit für dich und auch Zugewandtheit.

Wenn du magst,

Kannst du jetzt wieder die Arme überkreuzt vor der Brust legen und die rechte Hand auf die linke Schulter oder den linken Arm,

Die linke Hand auf die rechte Schulter.

Ein bisschen wie eine eigene Umarmung.

Jetzt ganz sanft wieder leicht die Hände heben und so wieder fallen lassen,

Sodass sich so ein Klopfen links und rechts immer abwechselnd einstellt.

Vielleicht spürst du jetzt auch,

Du atmest ja weiter,

Wird dein Atem auch ruhiger geworden und in der Resonanzatmung wissen wir auch,

Wenn wir mit dem Atem ruhiger werden,

Wird auch unser Herz ruhiger.

Deswegen darfst du auch ganz ruhig in der Frequenz deines Herzens klopfen,

Ganz leicht.

Das ist eher eine liebevolle Geste an dich selbst.

Während du jetzt dein eigenes Tempo dafür gefunden hast,

Kannst du mir gerne folgen und mit einer eigenen,

Stillen und freundlichen Stimme an dich selbst folgende Sätze denken,

Sagen oder auch fühlen.

Möge ich in Sicherheit sein.

Möge ich Frieden finden.

Möge ich in meinem Körper zu Hause sein.

Und möge ich mit Güte auf mich blicken.

Wenn jetzt eigene Gedanken aufkommen,

Eigene Sätze,

Ist das mehr als in Ordnung.

Und auch wenn Gefühle bei diesen Sätzen aufkamen,

Dann gib ihnen Raum.

Und kehre auch immer wieder gerne zu diesem Gefühl des Atmens zurück.

Du bist sicher hier,

Du bist gehalten.

Und auch das leichte Klopfen,

Was vielleicht schon selbstverständlich gerade geworden ist,

Gibt dir diese Sicherheit,

Diesen Raum.

Möge ich in Sicherheit sein.

Möge ich Frieden finden.

Möge ich in meinem Körper zu Hause sein.

Und möge ich mit Güte auf mich blicken.

Und wenn davon schon einiges jetzt präsent ist,

Dann kannst du das auch weiterentwickeln,

In Dankbarkeit zum Beispiel,

Wenn die jetzt gerade in dir lebendig ist.

Danke,

Dass ich in Sicherheit bin.

Danke,

Dass ich inneren,

Äußeren Frieden habe.

Danke,

Dass mein Körper mein Zuhause ist.

Und danke,

Dass ich weiß,

Dass ich mit Güte auf mich blicke.

Ich lasse dir gerne noch etwas Zeit,

Diesen Gedanken und Gefühlen nachzuspüren.

Wenn dein Klopfen jetzt etwas ruhiger geworden ist,

Ist das völlig okay.

Wenn du sagst,

Ich würde gerne eine Pause davon machen,

Dann tu das.

Schenk dir selbst die Fürsorge und das,

Was du jetzt brauchst.

Und wenn du magst,

Bleib gerne noch da,

Wo du jetzt gerade bist.

Mit der Qualität,

Der du jetzt gerade da bist,

Für dich.

Diese Audioübung geht jetzt zu Ende,

Aber das bedeutet für dich noch lange nicht,

Dass deine Übung zu Ende sein muss.

Nimm dir noch gerne Zeit.

Und wenn du denkst,

Ich kenne die Metta-Übung oder solche Übungen eigentlich auch,

Dass ich jetzt nochmal an andere denke,

Dann kannst du das gerne tun.

Diese Übung ist erstmal für dich da,

Dass du zu dir kommst und aus diesem guten Zustand dich jetzt auch mit anderen verbinden kannst,

Ob im realen Leben oder indem du jetzt weiter in dieser Meditationshaltung und dieser Qualität,

Die du jetzt gerade hast,

Bleibst.

Und jetzt anderen z.

B.

Etwas Gutes wünschst,

Aber das überlasse ich dir.

Wenn du anderen etwas Gutes wünschen möchtest,

Kannst du ihnen auch Gesundheit,

Frieden,

Sicherheit,

Das Gefühl im eigenen Körper zu Hause zu sein und einen gütevollen Blick auf sich selbst wünschen.

Ich lade dich ein,

Noch ein wenig bei dir zu bleiben und dann zu schauen,

Was für dich richtig und wichtig ist.

Treffen Sie Ihren Lehrer

4.6 (24)

Neueste Bewertungen

Kaan

April 19, 2025

Das ist eine richtig tolle Übung 🙏

Antje

April 18, 2025

Sehr schön. Vielen Dank 🙏

© 2026 Motoki. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else