
Klarheit schaffen
Klarheit braucht Stille. Davon gibt es in der heutigen Meditation viel, denn sie gibt dir Raum und Zeit, in dich hineinzuhorchen, um herauszufinden, wo dich gerade befindest. Was sind die Bereiche und Themen, die dich aktuell beschäftigen…und sind sie wirklich so wichtig, wie das Ego sie manchmal erscheinen lässt? Viel Spaß bei dieser Meditation, lass’ mich gerne wissen, wie sie dir gefallen hat. Namaste, deine Rini
Transkription
Setz dich bequem hin,
Achte dabei wie immer auf einen geraden Rücken.
Du kannst gern auf einem Stuhl Platz nehmen oder auf einer Couch,
Auf deinem Bett.
Es ist gut,
Wenn die Fußsohlen den Boden berühren oder wenn du auf dem Boden Platz nimmst im Schneidersitz oder auf einem Hocker oder einem Meditationskissen,
Was auch immer für dich am angenehmsten ist.
Achte darauf,
Dass die Schultern sich über den Hüften ausrichten.
Dein Kopf ruht auf den Schultern.
Stelle sicher,
Dass deine Wirbelsäule schön lang und gerade ist,
Damit du angenehm sitzt und dich dabei wach und ausgeruht fühlst.
Stelle auch sicher,
Dass der Nacken lang und nicht angespannt ist und dass auch kein anderer Muskel in deinem Gesicht oder Körper angespannt ist und stell dir vor,
Wie die Krone deines Kopfes nach oben gezogen wird Richtung Richtung Himmel.
Und nun,
Wenn du angenehm genug sitzt,
Kannst du gerne deine Augen schließen.
Nimm ein paar tiefe Atemzüge in den Bauch ein und gerne über den Mund wieder aus,
Wieder ein in den Bauch und wieder aus,
Über den Mund oder über die Nase,
Wie es für dich am angenehmsten ist.
Mache so ein bisschen weiter.
Gerne darfst du dabei auch länger ausatmen,
Als du einatmest,
Damit sich langsam die Entspannung einsetzt.
Komme nun langsam in deinen natürlichen Atemrhythmus zurück und bevor du tief in die Meditation eintauchst,
Nimm dir einen Moment Zeit,
Um in diesen Raum anzukommen.
Welche Geräusche nimmst du wahr,
In deiner Nähe aber auch weiter weg?
Erlaube den Geräuschen so zu sein,
Wie sie sich zeigen und nimm auch die Kontaktpunkte deines Körpers mit der Unterlage wahr.
Beachte auch die Temperatur auf deiner Haut,
Wie sich deine Haut gerade anfühlt.
Ist da ein Gefühl von Wärme,
Von Kälte?
Vielleicht machst du die Meditation draußen und spürst die Sonne auf deiner Haut oder eine leichte Luftbrise?
Und wie fühlt sich dein Körper heute an,
Wenn du in ihn hinein spürst?
Gibt es da ein Gefühl von Leichtigkeit,
Von Schwere,
Von Stille oder von Unruhe,
Vielleicht Müdigkeit?
Was sagt dir dein Körper heute?
Stell dir nun vor,
Wie du deine Achtsamkeit von außen nach innen verlagerst.
Lass deinen Blick nach innen wandern und egal was heute passiert ist oder gestern,
Die ganze Woche,
Den Monat oder dieses Jahr,
Lass es einfach in den Hintergrund deines Bewusstseins verschwinden.
Du darfst dich dabei auf deinen Atem konzentrieren und spüren,
Wie er im konstanten Fluss ein- und ausfließt,
Wie du ein- und ausatmest und durch deinen Atem eins wirst mit der ganzen Welt.
Bereite dich nun vor,
Auf eine kurze Reise zu gehen.
Eine Reise,
Die dir einen schönen Überblick verschaffen wird.
Stell dir vor,
Du stehst auf einer großen Wiese.
In der Mitte steht ein großer,
Wunderschöner Baum.
Seine starken Zweige sitzen tief unten am Stamm an.
Du kannst zum Baum gehen und seinen Stamm mit deinen Händen berühren.
Spüre die Rinde unter deinen Händen.
Vielleicht kannst du auch die Ruhe spüren,
Die vom Baum ausgeht.
Die Ruhe,
Aber auch die Energie,
Die der Baum an dich weitergibt.
Stark verwurzelt,
Streckt der Baum sich in die Höhe.
Du kannst hochschauen und die Äste über dir sehen und zwischen den starken Ästen siehst du auch eine Plattform.
Wenn du möchtest,
Kannst du den Baum hochklettern.
Es ist ganz leicht,
Ganz locker und einfach kletterst du über die starken Äste nach oben.
Du erreichst die Plattform und kannst dich darauf setzen.
Du kannst nun über die ganze Wiese schauen.
Nun siehst du auch die anderen Bäume und einen kleinen Bach,
Der sich am Rande der Wiese seinen Weg bahnt.
Du siehst weitere Wiesen und Felder und am Horizont auch einen Wald.
Du gewinnst einen Überblick über deine Umgebung.
Schau dich um und lass die Weite auf dich wirken.
Vielleicht kannst du so auch mehr Überblick über die Themen in deinem Leben erhalten.
Stell dir vor,
Dass die einzelnen Bereiche die Themen in deinem Leben sind,
Die dich aktuell beschäftigen.
Schau sie dir in aller Ruhe von oben an.
Und wenn dabei deine Gedanken in die Ferne schweifen,
Dann schau dir deine Gedanken an,
Beobachte sie und lass sie wieder ziehen und komm wieder zurück zu deinem Atem,
Der ein Anker ist in dieser Meditation.
Es wird nun langsam Zeit zurückzukehren.
Du kannst nun langsam den Baum wieder herunterklettern.
Du stehst nun wieder auf der Wiese.
Komme nun langsam wieder in diesen Raum zurück.
Komme wieder in deinen Körper zurück,
Der in diesem Raum sitzt.
Spüre wieder deinen Körper.
Du füllst ihn nun wieder vollständig aus.
Spüre auch wieder die Kontaktpunkte deines Körpers mit der Unterlage und vielleicht hörst du auch wieder die Geräusche,
Die ganz nah bei dir sind,
Aber auch die Geräusche,
Die weiter weg sind.
Und vielleicht merkst du auch wieder das Heben und das Senken,
Diese Bewegung deines Atems,
Die dich ins Hier und Jetzt zurück holt.
Atme ein paar Mal tief ein und wieder aus.
Langsam kannst du auch deine Zehen und Finger bewegen und wenn du soweit bist,
Öffne wieder deine Augen.
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