
Ängste in Zeiten von Pandemie und Krieg besänftigen.
Die letzten zwei Jahre waren hart. Erst die Pandemie und nun der Krieg in der Ukraine. In diesen Tagen der Aufruhr braucht jeden von uns auch mal eine Pause. Diese Meditation dient genau dazu: eine kurze Atempause einlegen, uns mit dem Jetzt und mit unserem Körper verbinden und unsere angstvollen Gedanken auch mal passieren lassen - ganz ohne sie zu werten. Lass uns gemeinsam eine Insel der Ruhe für 7 Minuten erschaffen.
Transkription
Hi,
Hier ist Sofia.
Die zwei Jahre lange Corona-Pandemie und jetzt der Ukraine-Krieg,
Das macht was mit uns allen.
Wir alle empfinden unglaublich viel Stress und aus guten Gründen,
Denn all das findet nicht an deinem Kopf statt.
Es passiert wirklich.
Aber manche Dinge sind in unserem Kopf.
Zum Beispiel die Angst,
Die wir empfinden.
Oder manchmal die Notwendigkeit,
Die Situation kontrollieren zu wollen.
Je weniger Macht du jedoch den Angstgedanken gibst,
Desto besser kannst du dich fühlen und durch den Alltag navigieren.
Und genau das wollen wir heute versuchen.
Als erstes kannst du deine Augen schließen,
Wenn du dich damit wohlfühlst.
Und dann schau einfach,
Ob du ganz still sein kannst.
Wenn dein Körper ganz still wird,
Wird auch dein Geist ganz still.
Und du kommst im Jetzt an.
Und hier sind wir.
Beobachte auch,
Wie es ist,
Wenn dein Geist und dein Körper komplett im Hier und Jetzt sind.
Wie fühlt es sich an?
Vielleicht merkst du,
Dass du dich ruhiger fühlst.
Aber auch wenn nicht,
Das ist okay so.
Wir wollen uns nicht beruhigen.
Das ist schon sehr viel.
Und das Letzte,
Was wir wollen,
Ist Druck auf uns auszuüben,
Uns zu beruhigen.
Wir wollen einfach von einem Augenblick in den nächsten hier sein.
Schritt für Schritt.
Atemzug für Atemzug.
Wir wollen eine Insel der Ruhe kreieren.
Ganz klein,
Um uns eine kurze Pause zu gönnen.
Bleib weiterhin still.
Du wirst merken,
Dass Gedanken aufkommen.
Das ist ganz normal.
Und ich lade dich dazu ein,
Zu bemerken,
Ob diese Gedanken sich um die Vergangenheit,
Die Zukunft oder das Jetzt kreisen.
Was merkst du?
Erinnerungen zum Beispiel kreisen um die Vergangenheit.
Sorgen darüber,
Was morgen passieren könnte,
Kreisen um die Zukunft.
Und wenn Gedanken aufkommen,
Kannst du sie mit einem ganz sanften,
Nicht wertenden Stempel versehen.
Vergangenheit,
Jetzt,
Zukunft.
Und nachdem du den Gedanken erkannt hast,
Versuch dich wieder ins Herz zu bringen,
Indem du dich auf deinen Körper fokussierst.
Darauf,
Wie sich dein Brustkorb hebt und senkt.
Oder vielleicht auf etwas ganz anderes.
Vielleicht hörst du im Moment etwas.
Oder du verspürst etwas in deinem Körper.
Du kannst deine Aufmerksamkeit auf was auch immer du willst bringen.
Hauptsache,
Dieses Etwas passiert im Jetzt.
Lass uns einen Augenblick Zeit nehmen,
Um genau das auszuprobieren.
Super.
Jetzt wollen wir langsam zum Schluss kommen.
Bring deine Aufmerksamkeit auf das physische Empfinden,
Der Still in deinem Körper.
Bemerke wieder Atem.
Kommt und geht.
Ganz von alleine.
Und wenn du soweit bist,
Falls deine Augen geschlossen waren,
Kannst du sie wieder öffnen.
Willkommen zurück.
Und danke fürs gemeinsame Meditieren.
Bis bald.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.5 (10)
Neueste Bewertungen
More from Sofia Borodulina
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
