
Denkpause: Permanente Präsenz
by Kai Meinig
Entdecke in dieser Meditation, dass du in jedem Moment präsent sein kannst - egal ob gestresst, traurig oder glücklich. Lerne, Gedanken und Gefühle ohne Bewertung zu beobachten und übe die ständige Veränderung deines Geistes zu akzeptieren. So kannst du dich vom Druck der "perfekten" Meditation befreien und findest zu einer ehrlichen, direkten Praxis. Mit diesen Fähigkeiten findest du mehr innere Stärke und einen tieferen Kontakt zum Leben.
Transkription
Hi,
Ich bin Kai.
Schön,
Dass du gemeinsam mit mir eine Denkpause einlegst.
Wahrscheinlich hast du bereits einiges probiert,
Um mehr Präsenz im Alltag zu erreichen.
Doch trotz Yoga,
Achtsamkeits-App und Atemübung fühlst du dich die meiste Zeit des Tages wahrscheinlich abgelenkt und hast das Gefühl,
Als würde das Leben einfach an dir vorüberziehen.
Vermutlich nimmst du an,
Dass du für mehr Präsenz erst ruhig und entspannt sein müsstest und verschiebst deinen Achtsamkeitstraining lieber auf später,
Wenn die Umstände besser sind.
Präsenz bedeutet jedoch nicht ständig ruhig,
Gelassen oder entspannt zu sein.
Vielmehr geht es darum,
Ganz im Moment zu sein,
Egal wie du dich fühlst.
Ob gestresst im Meeting,
Genervt im Stau oder entspannt im Sonnenuntergang – du kannst immer präsent sein.
Meditation hilft dir,
Diese Fähigkeit zu trainieren.
Du lernst,
Deine Gedanken und Gefühle zu beobachten,
Ohne sie zu bewerten.
So erkennst du,
Dein Geist verändert sich ständig.
Mal ist er ruhig,
Mal aufgewühlt,
Mal bist du glücklich und manchmal traurig.
Beides ist in Ordnung,
Beides kannst du achtsam und präsent wahrnehmen.
Verstehst du das,
Löst sich der Druck,
Eine perfekte Meditation zu haben.
Stattdessen wird deine Praxis ehrlicher und direkter.
Du kannst beginnen,
Dich ein wenig wohler zu fühlen,
Ganz gleich wie dein Geist gerade gestimmt ist.
Mit regelmäßiger Praxis wirst du bemerken,
Dass sich diese Qualitäten auch in deinem Alltag ausweiten,
So bleibst du präsent,
Auch wenn du gestresst oder traurig bist.
Das gibt dir nicht nur mehr innere Stärke und Gelassenheit,
Sondern bringt dich in direkten und sinnlicheren Kontakt mit dem Leben.
Lass uns nun gemeinsam üben.
Dafür darfst du es dir bequem machen,
Von einem Stuhl,
Hocker oder Sitzkissen,
Und falls du liegen musst,
Ist auch das okay.
Wenn du soweit bist,
Starte mit einem tiefen Atemzug ein durch die Nase,
Aus durch den Mund und mit der Ausatmung schließe die Augen,
Wenn für dich angenehm.
Spüre den Kontakt zur Unterlage,
Dein Gewicht,
Empfindungen im Körper.
Bemerke Geräusche im Raum,
Vielleicht ein bestimmtes Gefühl oder eine diffuse Stimmung,
Gedanken,
Die auftauchen.
Was auch immer sich zeigt,
Du brauchst nichts verändern,
Musst nichts loswerden.
Alles ist eingeladen,
Sich für die Dauer der Übung mit dir niederzulassen.
Mit jeder Ausatmung darfst du überflüssige Anspannung gehen lassen.
Im Bereich der Augen,
Stirn,
Schultern.
Bring die Aufmerksamkeit nun zum Atem.
In welchem Bereich spürst du den Atem heute am deutlichsten?
Vielleicht in der Brust,
Im Bauch oder um das Zwerchfell herum?
Lege gerne auch eine Hand auf diesen Bereich,
Um die Atmung deutlicher zu spüren.
Und ohne,
Dass du die Atmung steuern brauchst,
Ohne dass du deinen natürlichen Atemrhythmus verändern musst,
Darfst du wahrnehmen,
Dass dein Körper atmet.
Entscheide dich nun für einen Bereich,
An dem du die Atmung am deutlichsten spürst,
Und verankere die Aufmerksamkeit sanft an diesem Punkt,
Deinem Ankerpunkt.
Nimm neugierig wahr,
Ist die Atmung lang oder kurz?
Tief oder flach?
Und während du versuchst,
Die Aufmerksamkeit auf deinem Ankerpunkt ruhen zu lassen,
Wirst du bemerken,
Dass dein Geist immer wieder abschweift.
Das ist kein Problem.
Sobald du bemerkst,
Dass deine Aufmerksamkeit nicht mehr beim Atem ruht,
Nimm die Ablenkung wahr und komme freundlich und sanft zurück zum Atem.
Es gibt nichts zu steuern,
Nichts zu verändern.
Du musst nichts tun.
Darfst genießen,
Dass der Körper ganz von allein atmet.
Einatmen.
Du spürst,
Du atmest ein.
Ausatmen.
Du spürst,
Du atmest aus.
Kannst du wahrnehmen,
Dass du bereits präsent bist?
Ganz gleich,
Wie du dich gerade fühlst.
Ganz gleich,
Wie schnell die Gedanken kreisen.
Was auch immer sich gerade zeigt,
Du bist dir dessen bewusst und in diesem Moment präsent,
Ohne etwas dafür zu tun.
Immer wieder schweift der Geist ab.
Sobald du die Ablenkung bemerkst,
Bring die Aufmerksamkeit freundlich zurück zum Ankerpunkt.
Und nun löse den Fokus der Aufmerksamkeit für einen Moment von der Atmung.
Lass dem Geist freien Lauf.
Lass ihn machen,
Was er will,
Falls er denken mag.
Lass ihn denken.
Und nun bring die Aufmerksamkeit noch einmal zurück zum Körper.
Nimm deine Position wahr.
Spüre den Kontakt zur Unterlage.
Gewicht.
Nimm Geräusche wahr.
Und wenn du soweit bist,
Nimm einen tieferen Atemzug.
Öffne sanft die Augen,
Falls sie geschlossen waren und nimm dir einen Moment Zeit,
Um nachzuspüren.
Danke,
Dass du heute mit mir geübt hast.
Für mehr kostenfreie Inhalte auf deinem Weg zu weniger Stress und mehr Bewusstheit,
Folge Achtsamkeit auf Insight Timer.
Ich freue mich darauf,
Dich zu begleiten.
Bis dahin,
Pass gut auf dich auf.
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