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Meditation "Ohne Auseinandersetzung"

by Britta

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4.8
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Aktivität
Meditation
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Erfahrene
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In dieser Meditation üben wir uns, uns mit dem, was im Bewusstsein auftaucht nicht "auseinanderzusetzen", wir "entmilitarisieren" sozusagen den Geist. Wir üben im Mikrokosmos der Praxis für den Makrokosmos unseres täglichen Lebens, uns nicht immer mit allem, was uns begegnet zu verstricken, sondern mit mehr Gleichmut (nicht Gleichgültigkeit! Mitschnitt aus der #UNSUBSCRIBE Online Praxisgruppe vom Juni 2020.

Transkription

Dann lade ich euch ein,

Für die nächsten Minuten eine Haltung zu finden,

Die euch unterstützt beim Achtsamsein.

Aufrecht,

Wach,

Aber entspannt.

Eine empfängliche Haltung.

Eine Haltung,

Die empfänglich ist für die Unterstützung,

Die der Körper uns gibt.

Denn unser Körper unterstützt uns schon unser ganzes Leben lang.

Ganz zuverlässig,

Auch wenn wir manchmal vielleicht die ein oder andere Beschwerde haben.

Er hält uns lebendig und am Leben,

Unser Körper.

Jetzt wollen wir ihm eine gute Haltung geben,

Die uns dann bei unserer Übung wiederum unterstützen kann.

Vielleicht eine Haltung,

Die sich unterstützend und fürsorglich für uns anfühlt.

Schaut mal,

Wie ihr euch einrichten könnt.

Bei kleinen Mikrobewegungen.

Und dann schließt sanft die Augen oder senkt den Blick.

Und dann nehmt vielleicht mit einem Gefühl von Selbstfürsorge und Selbstunterstützung noch ein paar angenehme,

Tiefe Atemzüge.

Und nehmt mit einem leicht verlängerten Ausatmen und lasst mit dem längeren Ausatmen los hinein ins Hier und Jetzt.

Lasst das euer Ritual sein zum Loslassen in diesen Moment hinein und an diesen Ort zum Ankommen.

Das dort und dann loslassen mit jedem Ausatmen und dem Hier und Jetzt in diesem Moment ankommen.

Ankommen und einlassen auf das,

Was jetzt ist,

Was hier ist.

Und dann wollen wir den Atem in seinen natürlichen Rhythmus zurück gehen lassen,

Zurück gleiten lassen.

Die Kontrolle loslassen und mal in unseren Körper rein spüren.

Spüren,

Ob es vielleicht irgendwo noch Anspannung gibt,

Die wir loslassen können.

Und vielleicht auch spüren,

Wie gut es tut,

Diese Spannung loslassen zu können.

Und sei es nur fünf Prozent.

Spürt vielleicht mal in euer Gesicht hinein,

Die Muskeln in eurem Gesicht.

Vielleicht könnt ihr die ein wenig weich werden lassen und entspannen.

Und auch die Schultern noch ein bisschen weich werden lassen und entspannen.

Zur Erde hin sinken lassen,

Der Schwerkraft folgen,

Ohne in sich zusammenzufallen.

Einfach nur ein bisschen loslassen.

Vielleicht könnt ihr auch die Herzgegend etwas weicher werden lassen.

Und wenn da irgendwas ist,

Was euch bedrückt,

Vielleicht könnt ihr darum herum ein bisschen weicher werden.

Zwerchfellen,

Solaplexus.

Vielleicht könnt ihr auch den Bauch weich werden lassen und entspannen.

Vielleicht können wir für die Minuten,

Die wir hier zusammen sitzen,

Uns erlauben,

Diese Rüstung von Anspannung,

Die wir uns im Alltag zulegen,

Ein wenig abzulegen.

So gut uns das gelingt,

Diese Rüstung,

Die wir haben,

Um uns zu schützen gegen all das,

Was uns Angst und Sorge bereitet im Alltag.

Einfach für diese wenigen Minuten mal ablegen.

Dann kann der Körper uns noch besser unterstützen im Ankommen.

Vielleicht können wir auch den Denkmuskel etwas entspannen.

Das endlose Denken,

Sorgen,

Planen,

Fantasieren,

Visualisieren.

Auch davon kann der Geist manchmal richtig müde sein.

Hören wir auch dem eine Pause und ruhen uns aus in Bewusstheit und erlauben unserer natürlichen Bewusstheit und Aufmerksamkeit,

Stärker in den Vordergrund zu treten.

Öffnen wir uns für unser Bewusstsein,

Entspannen uns da hinein und sind jetzt mal empfänglich für die bewusste Wahrnehmung unseres Atems und erlauben den Atem in unserem Bewusstsein aufzusteigen.

Und lasst den Atem wirklich aufsteigen in euer Bewusstsein.

Es geht nicht darum,

Mit der Aufmerksamkeit dort hinzugehen.

Dann schaut mal,

Ob ihr einfach nur empfänglich sein könnt und öffnen und dem Atem dort willkommen zu heißen.

Lasst uns die Realität des Atems einladen in unser Bewusstsein.

Ganz entspannt und weit offen die Empfindungen des Atems empfangen.

Und wenn wir merken,

Dass wir mit Gedanken spazieren gehen,

Dass das weite Bewusstsein wieder enger wird und sich auf irgendwelche Gedanken,

Sorgen,

Pläne verdichtet,

Dann nehmen wir einfach nur Notiz davon und öffnen wieder unser Bewusstsein und machen uns wieder weiter und offener und machen Platz für all die anderen Empfindungen,

Die da sind.

Vor allem aber für unser Atemerlebnis.

Und vielleicht können wir Stück für Stück,

Schritt für Schritt erkennen,

Dass dieses Bewusstsein ein Ort der Ruhe ist,

Ein Ort des Ausruhens,

Ein Ort der Sicherheit gibt,

Dem wir vertrauen können,

Ein Ort der Geborgenheit,

Zu dem wir immer zurückkehren können und ein Ort der Weite,

Die im Prinzip unendlich ist.

In dem Maße,

Wie wir dieses Vertrauen aufbauen können,

Erweitert sich für uns dieser Raum,

In dem wir alles aufsteigen lassen können,

Wie an einem großen weiten Himmel,

Wo alles zugelassen sein kann und losgelassen sein kann,

Wo für alles Raum ist.

Und dieses weite Bewusstsein,

Das muss sich nicht auseinandersetzen mit dem,

Was in ihm auftaucht.

Es muss es nicht ablehnen.

Es muss es nicht annehmen.

Es muss nur Raum geben und das tut es.

Darauf können wir immer vertrauen.

Und wenn ihr feststellt,

Dass euer Geist wieder enger wird und Gedanken oder Empfindungen folgt,

Dann nehmt einfach nur Notiz davon und öffnet euer Bewusstsein wieder,

Ganz sanft,

Wie eine Blüte im Sonnenschein.

Und vielleicht möchtet ihr euch jetzt in den letzten Minuten unserer Übung noch eine Intention mit in den Tag nehmen.

Vielleicht mal bewusst darauf zu achten im Alltag,

Wie wir uns auseinandersetzen und Auseinandersetzung führen mit dem,

Was uns begegnet,

Mit den Nachrichten,

Mit den Meinungen.

Und vielleicht mal bewusst zu üben,

Sich nicht auseinanderzusetzen dort,

Wo es wirklich nicht unbedingt nötig ist.

Und auf diese Art und Weise zur Entmilitarisierung oder besser Befriedung unseres Alltags ein bisschen beizutragen.

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4.8 (16)

Neueste Bewertungen

Steffen

October 6, 2021

Vielen lieben Dank.

JJ

July 12, 2020

Herzlichen Dank, eine sehr klar geführte und wertvolle Meditation. Besonders die Intention für den Alltag ist sehr gut: Entmilitarisierung, wichtig um Widerstände zu minimieren. 🙏

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