
Meditieren am Schreibtisch
by Melissa Gein
Diese Meditation ist speziell für dich, die gerade am Schreibtisch sitzt und eine kleine achtsame Pause braucht. Du nimmst dir ein paar bewusste Atemzüge um das unbewusste bewusst werden zu lassen. Anschließend vertiefst du deine Atmung - das entspannt dein Nervensystem und bringt dir Ruhe. Viel Freude dabei!
Transkription
Schön,
Dass du da bist und dir jetzt an deinem Schreibtisch sitzend einen Moment Zeit für dich nimmst.
Nimm einmal eine ganz bewusste Körperhaltung jetzt ein auf deinem Schreibtischstuhl.
Komm gerne mit deinem Gesäß so ein bisschen weiter nach vorne an die Vorderkante.
Stell deine Füße wirklich bewusst auf und schau mal,
Dass du so einen 90-Grad-Winkel hast mit deinen Oberschenkel-Unterschenkeln und auch einen 90-Grad-Winkel mit deinem Oberkörper zu deinen Oberschenkeln.
Deine Wirbelsäule ist schön lang aufgerichtet,
Die Krone des Kopfes zieht nach oben,
Dein Gesicht ist entspannt.
Leg deine Hände ganz locker mit den Handflächen nach unten gedreht auf deine Oberschenkel.
Mach gerne nochmal so sanfte Vor- und Zurückbewegungen mit deinem Oberkörper.
Neig deinen Oberkörper dann nochmal ganz leicht von rechts nach links.
Nimm dabei die Bewegung deiner Wirbelsäule wahr und dann halte die Bewegung ganz sachte an und spüre die Aufrichtung deines Rückens.
Wirbel für Wirbel übereinander gestapelt.
Die Krone des Kopfes zieht dich nach oben,
Dein Nacken wird entspannt.
Dann entspann deine Kopfhaut.
Lass den Bereich zwischen deinen Augenbrauen ganz weich werden,
Dein Mund ganz sanft geschlossen,
Die Zungenspitze an der Innenseite deiner vorderen Schneidezähne.
Dein Atem fließt durch die Nase ein und aus.
Wenn du magst,
Schenke dir ein ganz zartes inneres Lächeln.
Ein Lächeln als Zeichen der Dankbarkeit,
Dass du dir jetzt ein paar Atemzüge einfach für dich nimmst,
Dir eine Pause gönnst von der Arbeit.
Stell dir vor,
Dass deine Augen jetzt noch etwas tiefer in deine Augenhöhlen hineinsinken,
Sich noch etwas mehr entspannen können.
Dann fühle einmal ganz bewusst hin zu deiner Atmung.
Es geht jetzt gar nicht darum,
Den Atem zu beeinflussen oder zu vertiefen,
Sondern erst mal ums Reine beobachten.
Beobachten,
Was ist.
Das Tempo rausnehmen und sein,
Einfach sein.
Das Unbewusste bewusst machen.
Deine Atemzüge bewusst beobachten.
Dann vertiefe nun allmählich deine Atemzüge.
Wenn du einatmest,
Zähle auf vier.
Wenn du ausatmest,
Zähle auf sechs.
Du atmest in deinem Rhythmus ein auf vier Zellzeiten.
Du atmest aus auf sechs Zellzeiten,
Sodass sich dein Ausatmen ganz bewusst verlängert.
Mach das noch für fünf Atemzüge,
Ganz für dich,
In den Bauch ein und tief und lange aus.
Tief und lange aus.
Noch für drei Atemzüge.
Dann atme noch einmal ein durch die Nase,
Seufzend aus durch den Mund,
Dass nochmal allen Ballast von deinen Schultern abfließen.
Dann leg dir beide Handflächen zusammen.
Lass deine Daumenrücken ganz sanft dein Brustbein berühren,
Richte deine Wirbelsäule nochmal lang auf.
Dann verschränkt deine Finger ineinander,
Zieh deine Handflächen über unten nach vorne,
Einatme ganz lang nach oben,
Streck und räkel dich hier nochmal.
Lass auch gerne den Blick nochmal nach oben gehen,
Knautsch dein Gesicht aus,
Atme nochmal tief ein in deine Flanken und mit der Ausatmung löst die Arme über die Seiten,
Öffne langsam,
Winzeln deine Augen.
Dann nimm dir nun das,
Was sich gut anfühlt für dich.
Was brauchst du?
Vielleicht noch einen Blick aus dem Fenster,
Etwas frische Luft,
Ein Glas Wasser oder etwas zu essen.
Nimm ganz bewusst wahr,
Was brauchst du.
Dann bedanke ich mich bei dir fürs Zuhören,
Fürs Mitpraktizieren dieser kurzen kleinen Übung und wünsche dir noch einen wundervollen Tag.
Deine Melissa
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