
Achtsamkeitsmeditation - Fokus Elemente
by Nadine
In dieser naruco yoga Meditation orientieren wir uns an den fünf Elementen: Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther - dadurch finden wir mehr in die Stille und können somit besser länger in der Meditation sitzen.
Transkription
Wie schön,
Dass Du hier bist,
Zur 5-Elemente-Meditation.
Für den Anfang,
Find einen aufgerichteten Sitz.
Schau,
Dass Dein Sitz gut geerdet ist,
Vielleicht Deine Knie sogar Kontakt haben zum Boden und dass Deine Wirbelsäule sich mühelos aufrichten kann.
Wenn Du magst,
Lehn Dich an,
Mach es Dir leicht hier zu sitzen und dann kommst Du erst einmal an in diesem Sitz.
Du kannst die Augen ganz oder halb schließen.
Gerne atme noch ein,
Zweimal durch die Nase ein und durch den Mund aus,
Lass dabei die Schultern locker fallen.
Gerne ganz gedanklich schließe einmal die Türe hinter Dir und lass Deinen Alltag vor der Türe stehen.
Für einen Moment lang konzentriere Dich auf Deine Atmung.
Ganz egal wo,
Du kannst Deine Nasenlöcher betrachten,
Deinen Brustkorb oder Deinen Bauchraum.
Beobachte,
Wie Du ein- und ausatmest.
Wenn Du merkst,
Dass Du abwanderst,
Hol Dich ganz einfach zurück zu Deiner Atmung.
Diese Methode kannst Du auch die nächsten paar Augenblicke,
Während wir durch die einzelnen Elemente gehen,
Immer wieder nutzen.
Dein Atem ist immer im Hier und Jetzt und Dein Atem kann Dich jederzeit mit der nächsten Einatmung aus Deinen Gedankenmustern herausholen.
Bleib dann weich mit Dir selbst.
Gerne schenk Dir ein Lächeln,
Wenn Du merkst,
Dass Du wieder abgewandert bist.
Und dann fang von vorne an.
Bevor wir starten,
Nimm nochmal einen tiefen Atemzug mit mir gemeinsam ein.
Öffne den Mund,
Atme alles aus,
Lass die Schultern nochmal sinken,
Lass den Kiefer weich werden und dann spüre als allererstes das Element Erde.
Spüre alles,
Das Kontakt hat mit dem Boden,
Mit Deiner Unterlage,
Vielleicht hat auch Deine Rücken eine Lehne,
Auch hier entsteht ein Kontakt.
Spüre jede Stelle Deines Körpers,
Die Kontakt zu etwas anderem hat und das betrifft auch den Kontakt zwischen zwei Körperteilen.
Nimm Dir jetzt einen Augenblick Zeit,
Um diesen Kontakt entlang Deines Körpers wahrzunehmen,
Jede einzelne Stelle zu betrachten.
Falls Du beobachtest,
Dass Du abwanderst,
Hol Dich mit Deiner nächsten Einatmung zurück in die Betrachtung.
Wo kannst Du überall das Element Erde wahrnehmen?
Diese kann sich auch zeigen in Form von Festigkeit.
Atme dann hier gerne einmal tief durch die Nase ein,
Durch den Mund aus und lass dann die Betrachtung des Elementes Erde los.
Als nächstes betrachten wir das Element Wasser.
Wasser kann zum Beispiel Flüssigkeit in Deinem Körper sein,
Also Blut,
Speichel oder auch Flüssigkeit außerhalb Deines Körpers sein,
Also vielleicht Schweiß.
Wasser ist auch das Element der Bewegung.
Vielleicht kannst Du ganz subtil Bewegungen in Deinem Körper wahrnehmen.
Alles was im Fluss ist,
Wie zum Beispiel Deine Atmung,
Kannst Du,
Darfst Du auch gerne dazu zählen.
Nimm Dir einen Augenblick Zeit,
Um alles wahrzunehmen,
Was in Deinem Körper,
Das Element Wasser trägt und wenn Du abwanderst,
Nutzt die Wahrnehmung Deiner nächsten Einatmung,
Um zurückzukommen.
Nimm Dir noch einen Augenblick Zeit,
Nochmal alles an Wasser in Deinem Körper wahrzunehmen und dann atme nochmal tief durch die Nase ein,
Durch den Mund aus.
Lass den Atem,
Der dabei helfen,
Die Betrachtung des Elementes Wasser loszulassen.
Als nächstes betrachten wir das Element Feuer.
Feuer kann sich widerspiegeln durch Wärme oder Kälte.
Nimm Dir also gerne einen Augenblick Zeit,
Um wahrzunehmen,
Ob Du Wärme und Kälte spürst im Körper und wo Du jeweils Wärme oder Kälte wahrnehmen kannst.
Ein anderes Element des Elementes Feuer kann sein,
Dass es irgendwo anfängt zu brennen oder zu ziehen,
Unkomfortable Stellen im Körper,
Auch das ist das Element Feuer.
Wenn Du eine Stelle im Körper hast,
Wo Du Schmerz wahrnimmst,
Gerne betrachte für einen Augenblick genau diese Stelle unter dem Aspekt des Feuers.
Kannst Du wahrnehmen,
Dass es hier kein stetiger Schmerz ist,
Sondern vielleicht eher so wie ein loderndes Feuer,
Auch hier Bewegung drin steckt.
Vielleicht kannst Du dann sogar den Schmerz ein klein wenig mehr loslassen,
Wenn Du beobachtest,
Dass die Betrachtung des Schmerzes den Schmerz intensiver werden lässt,
Die Hitze in Deinem Körper aufsteigen lässt.
Dann gerne so oft wie Du das brauchst,
Atme weich ein und durch den Mund aus.
Versuch weich zu werden in Deiner eigenen Betrachtung.
Mit Deiner tiefen Einatmung durch die Nase und einer großen Ausatmung,
Gerne auch mit einem Säufzen,
Einem Hauchen,
Lass die Betrachtung des Elementes Feuer gehen und bring mehr Achtsamkeit in das Element Luft.
Luft kannst Du wahrnehmen als Atem.
Betrachte gerne einmal am Eingang Deiner Nase,
An der Nasenspitze und den Nasenlöchern,
Wie Luft einströmt von außen,
Durch Dich hindurch fließt und aus der Nase wieder ausströmt.
Wenn Du kannst,
Versuch dabei den Atem nicht zu verändern.
Eine andere Betrachtung könnte sein,
Zu beobachten,
Wo Dein Körper bedeckt und nicht bedeckt ist von Kleidung und ob Du an den nicht bedeckten Stellen Luft um Dich herum wahrnehmen kannst.
Auf Deiner Haut,
In Deinem Haar,
Vielleicht ist da Wind um Dich herum und wenn Du den Wind nicht auf der Haut spüren kannst,
Könntest Du ihn vielleicht sogar auch hören,
Draußen in Bäumen,
Gegen Dein Fenster.
Betrachte das für einen Augenblick lang ganz für Dich.
Auch hier in der Betrachtung Luft,
Hol Dich zurück,
Wenn Du wegwanderst mit Deinen Gedanken.
Bleib weich,
Schenk den Lächeln.
Unsere letzte Betrachtung ist das Element Äther.
Äther kannst Du wahrnehmen in Form von Räumen in Deinem Körper,
Zwischen Körperstellen,
Körperteilen um Dich herum.
Falls Deine Atmung durch die Betrachtung des Elementes Luft jetzt ein bisschen mehr geführt ist,
Versuch Deine Atmung natürlicher werden zu lassen.
Vielleicht kannst Du Räume betrachten zwischen dem Ein- und dem Ausatmen,
Zwischen dem Aus- und dem Einatmen.
Vielleicht kannst Du betrachten,
Dass es zwischen zwei Gedanken einen Raum für Dich gibt und dann gerne versuch Dich in diese Räume zu entspannen.
In den Raum zwischen der Ein- und Ausatmung,
Den Raum zwischen der Aus- und Einatmung,
Den Raum zwischen zwei Gedanken.
Spür gerne einmal,
Dass Du Dich hier ausweiten kannst,
Raum einnehmen darfst.
Wenn Du magst,
Stell Dir gerne vor,
Wie Dein Schädel mehr Raum hergibt,
Wie Dein Geist so groß werden darf,
Wie der Himmel.
Mit Deiner nächsten Einatmung hol Dich zurück.
Lass die Atmung größer werden,
Gerne streck Dich einmal in die Länge.
Bring die Hände vor dem Herzen aufeinander,
Heb das Brustbein zu den Daumenwurzeln,
Leg die Stirn zu den Fingerspitzen,
Bedank Dich bei Dir selbst.
Ich bedanke mich bei Dir fürs gemeinsame Meditieren und sage bis zum nächsten Mal.
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