
8AM - Meditation für Freiheit im Kopf
Diese Meditation ist ein kleiner Trip in den Himmel, eine Reise in die Freiheit. Verschiedene Achtsamkeitstechniken und ein ausgewogener, extra für die Meditation komponierter Soundtrack des Künstlers Alexander Gorny begründen eine neue Meditationsreihe unter dem Projektnamen 8AM.
Transkription
Herzlich Willkommen zu Zen FM.
Mein Name ist Youssef und dies ist eine Achtsamkeitsmeditation für jeden Tag und jeden Moment für die innere Zentrierung.
Bevor wir loslegen,
Nimm doch mal einen tiefen Atemzug und zieh deine Wirbelsäule lang.
Leichte deinen Nacken nach oben aus und entspanne deinen Rücken und deine Schultern.
Gib deinem Gesicht,
Deinen Händen,
Deinen Füßen,
Deinen Hüften mal eine kleine Pause und entspanne sie ganz bewusst.
Tief einatmen,
Deinen Körper mit frischer Luft füllen,
Durch den Mund ausatmen und alles loslassen.
Sei hier,
Atme aus,
Lass los.
Sei hier,
Atme aus,
Lass los.
Sei hier,
Atme aus,
Lass los.
Atme nun ganz natürlich und entspannt durch die Nase ein und wieder aus.
Entspanne deine Sinne.
Blicke hinein auf deine innere Leinwand.
Was siehst du dort?
Dunkelheit?
Bewegende Teilchen?
Graue Skala?
Entspanne deine Augen,
Deine gesamte Augenpartie,
Deine Augenbrauen,
Augenlider.
Lass dann blicklos,
Höre nun genau hin,
Was sich hören lässt.
Was hörst du?
Geräusche in deiner Umgebung?
Das Rauschen vorbeifahrender Autos?
Entspanne nun ganz bewusst auch deine Ohren,
Deine Kopfhaut,
Deinen Nacken,
Deine Kiefern.
Hör einfach hin.
Vielleicht hörst du hinter den Geräuschen auch deine innere Stimme alles kommentieren oder bewerten.
Nimm sie einfach zur Kenntnis und atme entspannt weiter.
Fühl mal in dich hinein.
Was fühlst du?
Wie fühlst du dich?
Wo fühlst du deine Gefühle?
Wie fest sitzen sie?
Wie sehr strömen sie durch dich durch?
Und von wo?
Wie intensiv fühlst du sie?
Gleichbleibend oder gar pulsierend?
Lass deine inneren Zügel schleifen,
Immer tief in deine inneren Zentren und durchflute sie mit Frische und Gelassenheit.
Nun achte auf deine Haut,
Die Hülle deines Seins.
Spüre,
Wie sie sich heute anfühlt.
Gespannt oder weich?
Trocken oder sanft?
Gibt es Schmerzen an bestimmten Stellen?
Spürst du eventuell einen leichten Wind im Gesicht?
Wie fühlt sich der Sitz an?
Gemütlich?
Lass dich von innen hineinfallen in diesen Sitz,
Immer tiefer und spüre,
Wie du dein Gewicht hineinlegst in die Berührung mit dem Untergrund.
Du spürst,
Wie sich die Schwerkraft umkehrt.
Und du nach oben gelangst.
Plötzlich sitzt du auf einem kleinen Zweig,
Hoch oben auf einem großen Baum in einem dichten Wald.
Du bist ein kleiner Vogel mit grau-braunem und schaust dich um.
Du siehst alles hell und klar,
Die Sonne,
Die Wolken,
Spürst den Wind in deinen Federn.
Du siehst den Baum,
Auf dem du sitzt,
Seine sicheren Äste,
Das satte Grün seiner Blätter,
Eine wunderschöne große Esche.
Du weißt,
Dass ihr Holz ein besonders starkes,
Flexibles,
Wertvolles Holz ist,
Aus dem die besten Bögen der Welt entstehen.
Du fühlst in dir mit Leichtigkeit deinen inneren Bogen spannen und breitest deine Flügel aus.
Du springst hinab in die Luft und lässt dich von dem Wind tragen.
Doch du fällst nicht hinab,
Nein,
Du steigst hinauf.
Du fliegst,
Du fliegst ohne Anstrengung getragen von der Kraft des Windes und spürst dieses wohlige Gefühl des Eins-Seins mit dem Wald,
Dem Wind,
Der Sonne.
Nichts drängt,
Nichts belastet,
Nichts zerwirft,
Alles ist frei.
Freiheit,
So erkennst du nun,
Ist eine innere Haltung,
Ein Weg,
Die Welt und dich selbst zu sehen.
Freiheit ist dieser Moment,
Den dir keiner nehmen kann,
Egal was um dich herum passiert.
Freiheit ist die Schwerelosigkeit,
In die du gelangst,
Wenn du all den Ballast hast.
Freiheit ist die Tiefe und die Sicherheit,
Dass dir nichts passieren kann.
Schließlich hast du hier in dir selbst diese Flügel,
Die dich erhaben.
Freiheit ist die Kraft,
Deine Schatten mitzunehmen,
Denn sie gehören zu dir,
Zu uns,
Zu der Welt.
Und nur wenn wir das ganze Bild erkennen,
Sind wir wirklich vollendet.
Was wäre,
Wenn uns das Sorgen nach oben führt?
Unsere Sorgen inspirieren uns zur Achtsamkeit.
Nehmen wir sie mit,
Geben ihnen Halt,
Damit sie sich nicht in Angst verwandeln müssen.
Was wäre,
Wenn uns die innere Schwere nach oben führt?
Denn sie inspiriert uns zur Ausgeglichenheit.
Nehmen wir sie mit,
Sie gibt uns Halt,
Damit wir uns nicht im ewigen Blau verlieren.
Was wäre,
Wenn uns die innere Unruhe nach oben führt?
Denn sie erinnert uns daran,
Dass wir noch nicht fertig sind mit unserer Reise und daran,
Dass uns die Reise dennoch mit Freude erfüllen darf.
Lass dich hineinfallen in deinen Flug und genieß deine Existenz einfach genauso,
Wie sie ist,
In all ihren Facetten und Farben,
In ihren Tiefen und Höhen,
In ihrer Sanftheit und Stabilität.
Das bist du,
Und du bist wundervoll,
Voller Wunder,
So wie dieser kleine Vogel,
Der den Wind beherrscht und die Sonne kennt,
So vollendet in all der Unvollkommenheit.
Genauso wie du und ich,
Jetzt und je.
Spürst du deine innere Gelassenheit?
Gib ihr nun etwas Raum und Kraft,
Dann gibt sie dir so viel zurück am heutigen Tag.
Spürst du deine innere Klarheit?
Gib ihr nun etwas Raum und Kraft,
Dann gibt sie dir auch so viel zurück am heutigen Tag.
Spürst du deinen inneren Fokus?
Dann gib ihm jetzt etwas Raum und Kraft,
Dann gibt auch er dir so viel zurück am heutigen Tag.
Komm nun langsam wieder an,
In dir,
In diesem Raum,
In diesem Moment.
Besinne dich wieder deiner Sinne,
Spüre deinen Atem,
Wie er deine Brust hebt und senkt.
Komm wieder zurück,
Spüre dich,
Komm zurück in den Tag und erlebe ihn.
Er ist ein guter Freund,
Mit dem es sich zu reisen lohnt.
Danke dir selbst für die Zeit,
Die du dir genommen hast und lächle deinem inneren Selbst noch einmal aus vollem Herzen zu.
Schön,
Dass wir heute zusammen meditieren konnten.
Vielleicht ja,
Bis bald.
Adieu.
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