
Akzeptieren was ist
Diese Meditation erlaubt dir selbst einen liebevollen Raum zu halten, in dem alles so sein darf, wie es jetzt gerade ist. Es ist auch ok, nicht ok zu sein. Durch das Annehmen und Aktzeptieren des Jetzt findet Heilung und Transformation statt.
Transkription
Mach es dir bequem auf einem Stuhl oder auf dem Boden.
Lockere einengende Kleidungsstücke und lege deine Hände entspannt auf deinen Oberschenkeln ab.
Schließe deine Augen,
Wenn du möchtest.
Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung.
Lasse sie weiterhin ganz natürlich ein- und ausströmen,
Ohne sie zu analysieren oder in irgendeiner Form beeinflussen oder verändern zu wollen.
Richte nun deine Aufmerksamkeit nach innen,
So als würdest du von außen nach innen schauen,
Durch ein Fenster.
Schau zu dir selbst hin.
Beobachte,
Ob es dir gelingt,
Eine wohlwollende,
Freundliche und mitfühlende Haltung einzunehmen.
Denke jetzt an einen Menschen,
Dem du extrem wohlwollend gegenüberstehst.
Jemanden,
Den du sehr gerne hast,
Vielleicht ein Kind oder vielleicht sogar ein Tier.
Ein guter Freund oder ein guter Kollege,
Vielleicht ein Partner.
Einem Wesen,
Dem du mit Freundlichkeit und Anteilnahme begegnest und das du so annimmst,
Wie es ist.
Stelle dir vor deinem inneren Auge dieses Wesen,
Diesen Menschen,
Dieses Tier vor und beobachte deine innere Haltung dabei,
Wie offen,
Freundlich und mitfühlend du bist.
Und nun übertrage diese Freundlichkeit,
Offenheit und dieses Mitgefühl auf dich selbst,
Auf das,
Was bei dir im Inneren passiert.
Übertrage diese freundliche Offenheit,
Deine Gedanken,
Die kommen und gehen.
Beobachte deine Gedanken wohlwollend,
Freundlich und annehmend.
Beobachte,
Wie jeder Gedanke kommt,
Eine Weile bleibt und wieder geht,
Wenn du ihm offen und tolerant gegenüber trittst.
Wenn ein sich nicht gut anfühlender Gedanke auftaucht,
Stehe auch diesem Gedanken wohlwollend,
Freundlich und offen gegenüber.
Bringe nun deine Aufmerksamkeit auf deine Gefühle im Inneren.
Beobachte,
Welche Gefühle gerade im Inneren vorhanden sind.
Vielleicht sticht eines ganz besonders heraus.
Begegne auch diesem Gefühl wohlwollend,
Offen und tolerant.
Höre hin,
Höre zu und sei präsent.
Gestatte allen Emotionen so zu sein,
Wie sie jetzt gerade sind und höre ihnen zu,
So wie du einem guten Freund zuhören würdest.
Halte einen liebevollen Raum für deine eigenen Emotionen und Gefühle.
Bringe nun deine Aufmerksamkeit zum Körper fühlen.
Schaue sozusagen von außen nach innen in deinen Körper hinein und beobachte jegliche Empfindungen.
Empfindungen wie Schmerz,
Hitze,
Kälte,
Enge,
Verspanntheit,
Entspanntheit und schaue,
Ob du diesen Empfindungen ebenfalls mit ganz viel Neugier,
Offenheit und Mitgefühl begegnen kannst.
Beobachte,
Ob du auch unguten Empfindungen,
Sowas wie Schmerz,
Ebenfalls positiv begegnen kannst und mit einer inneren Akzeptanz für das,
Was jetzt gerade ist.
So wie du einem Freund begegnest,
Der Schmerzen hat,
Halte einen liebevollen Raum für dich selbst.
Stelle dir nun vor deinem inneren Auge vor,
Dass du vor einem Spiegel stehst und die Augen öffnest.
Du schaust dich selbst im Spiegel an.
Welche Gedanken gehen dir durch den Kopf?
Welche Gefühle?
Beobachte,
Ob es möglich ist,
Dir hier und jetzt ebenfalls mit einer offenen und liebevollen inneren Haltung zu begegnen.
Einer Offenheit und einer Akzeptanz,
Die sagt,
Du bist okay,
Wie du bist.
Ich habe dich gern.
Bist du in der Lage,
Dich so anzunehmen,
Wie du jetzt gerade bist?
Und wenn unangenehme,
Schmerzhafte oder sogar negative Anteilnahme in dir selbst wahrzunehmen ist,
Beobachte,
Ob das auch für dich akzeptabel ist,
Dass du dir sozusagen selbst sagst,
Ich höre dich und ich bin hier.
Ich höre dich und ich bin hier und ich sage dir,
Du bist okay,
Wie du bist.
Du bist es wert,
Hier zu sein.
Du bist wunderschön und einzigartig,
Genau so,
Wie du bist.
Und selbst wenn das wiederum unangenehme Gefühle in dir auslöst,
Versuche immer wieder,
Einen Schritt zurück zu treten und dir selbst einen Raum zu halten.
Öffne nun tatsächlich deine Augen.
Nehme dir einen Moment Zeit und suche einen Spiegel in deiner Nähe auf und stelle dich vor diesen Spiegel.
Blicke dir selbst in die Augen und beobachte,
Welche Gefühle das in dir hervorruft.
Welche körperlichen Empfindungen kannst du in diesem Moment wahrnehmen?
Welche Gedanken tauchen auf?
Lasse alles zu,
Jeder Gedanke,
Jede Emotion,
Jedes Körperempfinden ist absolut willkommen und okay,
Will gehört,
Gesehen,
Akzeptiert werden.
Schaue dich selbst an und lasse zu,
Dass du dich so akzeptieren kannst,
Wie du jetzt gerade bist.
So als würdest du zu deinem allerbesten Freund sprechen oder deine allerbesten Freundin mit voller Offenheit,
Neugier,
Toleranz und sage dir selbst,
Ich brauche keinen Grund,
Um dich zu lieben.
Dass du existierst,
Ist ein Zeichen,
Dass die Liebe existiert,
Denn ohne Liebe wäre ich nie hier.
Liebe hat mich hergebracht,
Liebe wird mich nach Hause bringen.
Platziere deine linke Hand auf dein Herz,
Schaue dich an und sage dir,
Ich liebe dich und ich höre zu.
Ich liebe dich und ab jetzt höre ich dir zu.
Ich liebe dich und ab jetzt höre ich dir zu.
Nimm einen tiefen Atemzug ein,
Atme aus,
Lade Offenheit,
Toleranz,
Akzeptanz in deinen Tag ein,
In jeden Tag,
In jeden Moment,
So dass du dir selbst gegenüber ganz großzügig sein kannst.
Dass Fehler eigentlich keine Fehler sind,
Sondern einfach Einladung an uns selbst zu wachsen,
Uns zu erkennen und auszudehnen und tiefer in eine glücklichere Version unserer selbst einzutauchen.
Nehme nochmal einen tiefen Atemzug ein,
Atme aus und bis zum nächsten Mal.
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