
Ja zur Gegenwart - Radikale Annahme und Akzeptanz
Geführte Meditation - Ja zur Gegenwart - Radikale Annahme und Akzeptanz. In der kommenden Meditation gibst du sämtliche Erwartungen ab: An dich selbst, diese Meditation, diesen Moment selbst...es gibt gar nichts zu tun, einfach zu sein. Egal, wie dieser Moment gerade für dich ausschaut, du kannst das Chaos oder Durcheinander umarmen oder Widerstand leisten, alles ist willkommen und ok, wie es gerade ist. Du kannst voller Enthusiasmus oder Freude sein, auch das ist gleichwertig ok. Es gibt kein
Transkription
Herzlich willkommen zu der heutigen Meditation.
Ich freue mich,
Dass du da bist.
Oft habe ich ein Skript für meine Meditationen,
Aber in den meisten Fällen habe ich kein Skript.
Für mich ist wahre Meditation spontan und so unwiederholbar wie das Leben selbst.
Wahre Meditation wird aus dem Moment geboren,
In dem ich mich eintune auf das Feld des reinen Bewusstseins selbst,
Um zu schauen,
Was jetzt und hier gerade benötigt wird.
Und wenn du diese Meditation angeklickt hast,
Ist das genau die richtige Meditation für dich.
Es geht um das Vertrauen,
Das Eintauchen und Loslassen.
Es gibt so viele Meditationen da draußen.
Meditationen zum Zentrieren,
Meditationen zum Transzendieren,
Meditationen zum Entspannen und zur Achtsamkeit,
Meditationen,
Wie man Angst überwindet oder seine Schwingung erhöht.
Dieser Meditation geht es darum,
Zu gestatten und zu erlauben,
Das zu umarmen,
Was ist.
Wie auch immer das aussehen mag für dich persönlich,
Was gerade ist.
Ob du in totalem Glück bist,
In Entspannung oder in einem totalen inneren Chaos.
Alles ist erlaubt.
Alles darf sein,
So wie es jetzt gerade ist.
In dieser Meditation geht es nicht darum,
Alles zusammenzuhalten.
Denn die Wahrheit ist,
Dass in vielen Momenten des Tages man sich einfach überwältigt fühlt,
Emotional,
Mental,
Man durcheinander ist oder Gefühle der Wut,
Traurigkeit,
Frustration,
Einsamkeit oder Langeweile erlebt.
In solchen Momenten fällt es uns wirklich schwer zu entspannen.
Und deswegen geht es nicht darum,
Dass wir immer alles sofort transzendieren oder emporheben.
Wenn euer Verstand sagt,
Diese Meditation soll so oder so sein.
Wahre Meditation hat kein Ziel,
Sie ist.
Also lasse die Idee los,
Die du über diese Meditationspraxis hast.
Und umarme das,
Was ist.
Umarme das Durcheinander,
Das gebrochene Herz,
Die Freude,
Das Glücksgefühl,
Was auch immer gerade bei dir ist.
Gestatte alles zu umarmen,
So wie es jetzt gerade sein möchte.
Suche dir einen bequemen Platz zum Sitzen.
Deine Wirbelsäule ist gerade.
Wenn du auf einem Stuhl sitzt oder auf dem Sofa,
Kannst du die Wirbelsäule gerade gegen die Stuhllehne oder die Sofalehne anlehnen.
Deine Füße sind flach auf den Boden.
Wenn du bereit bist und es sich für dich gut anfühlt,
Lasse deine Augen einfach zufallen.
Der Atem geht ganz natürlich ein und aus.
Den einzigen Moment,
Dem wir jemals in unserem Leben begegnen,
Ist das Jetzt.
Es gibt keinen anderen Augenblick,
Keine andere Aufgabe,
Die ihr jemals meistern müsst,
Als diesen einen Moment,
Das Jetzt.
Also bringe deine Aufmerksamkeit aus der Vergangenheit zurück zu dem gegenwärtigen Augenblick.
Bringe deine Aufmerksamkeit aus der Zukunft zurück zu dem gegenwärtigen Augenblick.
Hole dich selbst aus dem Drama des Tages zurück in den jetzigen Moment und spüre,
Wie es dir hier gerade geht,
In diesem Augenblick,
Wie sich dein Körper anfühlt.
Spüre die Füße auf den Boden,
Den Kontakt zur Erde,
Dem Teppich,
Dem Sofa,
Dem Gras,
Wo auch immer du gerade bist.
Spüre die Textur unterhalb deiner Fußsohlen,
Den Kontakt von eventuell Gras zu den nackten Füßen oder der Socke,
Das Textil der Socke zu deinen Fußsohlen.
Spüre die Punkte,
Wo dein Körper den Boden,
Den Stuhl oder das Sofa berührt.
Dieser Augenblick ist lebendig in sich selbst.
Wie fühlen sich deine Hände an?
Kannst du den Ausdruck in deinem Gesicht wahrnehmen,
Wie sich dein Gesicht anfühlt?
Wie ist die Haltung deiner Mundwinkel?
Ziehen die Mundwinkel nach oben,
Wie in ein leichtes Lächeln oder eher nach unten?
Und wie wirkt sich die Haltung deiner Mundwinkel auf deinen gesamten Körper aus?
Fühlt sich der Körper müde an,
Schwer?
Schmerzt er irgendwo,
Ist er erschöpft oder energiegeladen?
Es gibt keine richtige oder falsche Antwort,
Was immer du gerade wahrnehmen kannst.
Ist richtig und absolut okay.
Es geht um das Zulassen,
Den Körper so wahrzunehmen,
Wie er sich jetzt gerade fühlt.
Fühlst du dich erschöpft?
Fühlst du dich lebendig?
Fühlst du dich leer oder voll?
Fühlt sich der Körper betäubt an oder voller Leben?
Bemühe dich nicht,
Etwas anderes als das zu erfahren,
Was jetzt gerade ist.
Jage nicht nach einem anderen Zustand,
Den du vielleicht lieber spüren oder fühlen möchtest.
Suche nicht nach einer anderen Erfahrung als die,
Die du in diesem jetzigen Augenblick gerade hast.
Wenn du bemerkst,
Dass du in dieser Meditation versuchst,
Irgendwo anders hin zu gelangen als dort,
Wo du gerade bist oder dass du ein Verlangen hast,
Dass diese Meditation zu Ende geht oder sich etwas nicht gut anfühlt und du einfach nicht wirklich einverstanden bist mit dem,
Was ist und ein Gefühl des Widerstandes gegen diesen Moment auftaucht,
Dann ist das auch okay.
Erlaube auch diesem Nicht- Widerstand oder dem Widerstand zu sein.
Wie er jetzt gerade ist,
Sei neugierig und offen und bleibe einfach präsent,
Bereit,
Jeden Moment,
Jede Sinnes- und Körperwahrnehmung so anzunehmen,
Wie sie jetzt gerade ist.
Nehme wahr,
Wie der Atem deinen Körper bewegt und den Bauchraum mit der Einatmung fühlt,
Vielleicht leicht die Brust hebt und wieder senkt.
Den Atem zu beobachten,
Ist jedes Mal aufs Neue eine großartige Möglichkeit,
Sich bewusster mit dem bereits gegenwärtigen Augenblick zu verbinden oder sich dessen bewusster zu werden.
Wie geht der Atem,
Ist er langsam oder schnell,
Flach oder tief?
Versuche nicht,
Den Atem in irgendeiner Form zu führen oder zu kontrollieren oder ihn zu verändern.
Lasse den Körper einfach atmen,
Wie er will.
Der Körper atmet sich sozusagen selbst.
Jedes Lebewesen wird von dieser selben Intelligenz,
Dieser selben Lebenskraft seit Milliarden von Jahren geatmet,
Ohne dein Zutun.
Der Atem geschieht von selbst.
Wenn Gedanken kommen und dein Verstand beschäftigt ist,
Lass ihn beschäftigt sein.
Misch dich nicht ein.
Selbst wenn du Bilder haben solltest oder Ideen über die Zukunft,
Erinnerungen aus der Vergangenheit hochkommen,
Zweifel aus der Gegenwart.
Es ist alles okay.
Sei komplett offen.
Alles darf sein,
Wie es gerade sein will.
Dein Geist,
Deine Gedanken,
Deine Ideen,
Deine Erinnerungen können dich nicht von dem gegenwärtigen Moment wegbringen oder trennen.
Alles taucht immer in dem Jetzt auf.
Deswegen musst du dich nicht anstrengen,
Präsent zu sein,
Du bist es schon.
Und in diesem präsenten Raum kommen Bilder,
Ideen,
Konzepte,
Erinnerungen,
Fantasien hoch.
Aber sie tangieren,
Verändern,
Beeinflussen,
Erschrecken nicht die Gegenwart.
Die Gegenwart ist unabhängig von all den Gedanken,
All den Emotionen und Ideen.
Die Gegenwart ist immer schon hier und du kannst nicht des gegenwärtigen Momentes beraubt werden.
Wenn der Verstand plappern will,
Lass ihn plappern.
Wenn der Körper bestimmte Empfindungen hat,
Lass ihn diese Empfindungen haben.
Das Jetzt tangiert das nicht.
Es gestattet einfach und lädt alles ein,
Was ist,
Zu sein,
Was es ist,
In diesem einen Moment.
Die Gegenwart bleibt unverändert,
Präsent,
Immer leer,
Immer schon da und du kannst hier einfach sein und dich ausruhen.
Hier ist ein Anker,
Hier ist ein Zuhause.
Jede Emotion,
Die auftaucht,
Ist dein persönlicher Buddha,
Der dich einlädt zur Akzeptanz,
Der dich einlädt,
Anzunehmen,
Was ist.
Langeweile ist ein Buddha,
Traurigkeit ist ein Buddha,
Müdigkeit,
Aber genauso Freude und Neugier.
Widerstand ist ein Buddha und Nichtwiderstand ist ein Buddha.
Du musst nichts zuerst tun,
Um irgendwo anzukommen,
Um dich zu erkennen,
Um dich zu entspannen.
Du kannst nicht suchen und finden,
Was du nie verloren hast.
Die Gegenwart und die Gegenwart ist leer und voll zugleich.
Was immer gerade in deinem Leben passiert,
Wie auch immer du dich hier und jetzt gerade fühlst,
Das Chaos anzunehmen,
Das Durcheinander oder die Freude,
Die Liebe,
Alles zuzulassen und anzunehmen,
Selbst Widerstand anzunehmen.
Du musst nirgendwo anders sein,
Als dort,
Wo du gerade bist.
Du kannst deine Aufmerksamkeit ausruhen lassen auf diesem Stuhl,
Auf diesem Sofa,
Auf dem Boden.
Spüre die Schwerkraft deines Körpers.
Gestatte dir,
Zu Hause zu sein in der perfekten Unordnung oder in der perfekten Ordnung,
In der Unvollständigkeit oder Vollständigkeit.
Was immer du wahrnimmst,
Wie immer du es bewertest,
Ist okay in der vollen Annahme dessen,
Was ist.
Die Gegenwart ist das,
Was du auch bist,
Was mit dir unmittelbar verbunden ist.
Und die Gegenwart hält dich,
So als würdest du dich selbst halten,
Wenn du vergessen hast,
Dich zu halten.
Erinnere dich daran,
Dass die Erde dich trägt.
Durch das riesige,
Unendliche Universum wirst du getragen auf der Erde.
Du wirst gehalten und darfst dich fühlen,
Wie du dich fühlen willst.
Du ruhst immer in den Armen des Lebens selbst,
Das so viel größer ist,
Als all das,
Was wir uns vorstellen können.
Das Leben selbst ist das größte Mysterium,
Die größte Intelligenz.
Und wir müssen nicht immer alles verstehen,
Um glücklich zu sein oder zu entspannen.
Wir dürfen einfach loslassen und annehmen,
Was ist.
Du bist immer bereits gewollt und geliebt,
Denn ansonsten wärst du nicht hier.
Und selbst wenn du Widerstand spürst gegen das Dasein,
Auch das ist okay,
Denn du bist immer noch da.
Einfach annehmen,
Eintauchen und loslassen.
Nur in dem jetzigen Augenblick.
Wann immer du bereit bist,
Kannst du deine Augen öffnen und dir des Raumes bewusst werden,
In dem du dich gerade befindest.
Und bringe diese Entspanntheit mit zurück in den Raum.
In den nächsten Moment.
Strecke dich,
Wenn dir danach ist,
Oder verweile weiterhin in dieser Meditation,
Solange es dir angenehm ist.
Bis zum nächsten Mal.
Schön,
Dass du da bist,
Dass es dich gibt.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.7 (157)
Neueste Bewertungen
More from Maria Boettner
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
