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Die Reise zum Palmenstrand für den inneren Frieden in Zeiten der Isolation

by Yousef Hammoudah

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Meditation
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In Zeiten der sozialen Isolation und der Einschränkung unserer Bewegungsfreiheit, müssen wir kreativ werden, um nicht auf die entspannende Kraft der Natur verzichten zu müssen. Daher heißt diese Meditation, „Eine Reise zum inneren Palmenstrand“, weil ein Palmenstrand für mich persönlich ein Ort ist, an dem ich sehr gut entspannen kann. Diese Meditation bringt Frieden, innere Ruhe, überwirtft innere Ängste und Spannungen und Verbundenheit mit unseren ebenfalls isolierten Mitmenschen.

Transkription

Herzlich willkommen bei Zen FM.

Mein Name ist Yusuf und ich nehme dich heute mit für eine kleine Reise.

In Zeiten der sozialen Isolation und der Einschränkung unserer Bewegungsfreiheit müssen wir kreativ werden,

Um nicht auf die entspannende Kraft der Natur verzichten zu müssen.

Daher heißt diese Meditation eine Reise zum inneren Palmenstrand.

Weil ein Palmenstrand für mich persönlich ein Ort ist,

An dem ich sehr gut entspannen kann.

Da sind die Wellen,

Die ihre Kraft an den Stränden testen,

Die Palmen,

Die Schatten und Kokosnüsse spenden und der warme weiche Sand,

Auf dem man so wunderbar liegen kann.

Da ist der Blick hinaus durch die Palmenblätter in den tiefblauen Himmel,

Wenn die Sonne links und rechts vom Palmenblatt hervorblitzt.

Dazu kommt von irgendwoher eine liebliche Melodie,

Gespielt auf einer Gitarre.

Wir schließen die Augen und machen uns auf die Reise.

Spüre deinen Körpergewicht auf dem Sitz und atme dreimal tief hinein in deine Körpermitte.

Bringe dabei die Luft hinter deinen Bauchnabel und achte auf den Weg,

Den die Luft dabei zurücklegt.

Über die Nase,

In den Hals und in die Lungen,

In den Bauch und wieder zurück.

Zähle bis vier,

Wenn du einatmest und in derselben Geschwindigkeit bis sechs,

Wenn du ausatmest.

Wiederhole das nun dreimal und entspanne dabei jede einzelne Zelle deines Seins.

Spüre deine Existenz.

Spüre deinen Körper.

Bring deinen Fokus auf deine Füße.

Eventuell berühren deine Fußsohlen den Boden.

Spüre den Kontakt.

Spüre das Gewicht deiner Füße auf dem Untergrund.

Dann fokussiere dich auf deine Beine.

Spüre,

Wie das Leben durch deine Adern fließt.

Spüre den Takt deines Körpers.

Bringe deine Aufmerksamkeit nun auf deine Hüften und dein Gesäß.

Spüre den Kontakt zum Untergrund.

Reise nun mit den Wirbeln an deiner Wirbelsäule gedanklich hoch in deinen Nacken,

Wirbel für Wirbel und spüre nun deine Schultern,

Deinen Bauch,

Deine Brust,

Deine Arme und Hände.

Spüre die Luft an deinen Wangen.

Entspanne deine Kiefern und lass deine Gesichtszüge gänzlich los,

Deine Stirn und deine Augen.

Lass alles los im ganzen Körper.

Mach dich frei von allem durch einen gleichmäßigen,

Ruhigen,

Entspannten Atem.

Erkenne deinen eigenen Rhythmus der völligen Entspannung.

Komme tiefer und tiefer in diesen langsamen Rhythmus,

Bis du nichts mehr tun musst und das Loslassen mehr und mehr gelingt.

Wenn deine Gedanken zwischendurch mal wandern gehen,

Dann ist das vollkommen okay und normal.

Es ist gut,

Wenn dir das Abschweifen auffällt.

Achte dann einfach wieder auf deinen Atemrhythmus und du bist zurück auf der Spur.

Nun schau,

Wie du dort sitzt.

Schau dir selbst zu.

Ganz entspannt atmest du da,

So friedlich und ruhig,

Beim Einatmen bis vier und beim Ausatmen bis sechs.

Es ist schön,

Sich selbst zu fühlen,

Die Haut,

Die Haare,

Die Augen,

Die Ruhe im Auge des inneren Sturms,

Die Ruhe im Auge des inneren Sturms.

Wenn manchmal alles zu viel wird oder wir uns einfach nicht wohlfühlen in unserer Haut,

Tut es gut,

Die Augen zu schließen und mit dem Atmen zu beginnen,

Um in die Meditation zu kommen.

Beim Einatmen bis vier,

Beim Ausatmen bis sechs,

Bis der Atem sich irgendwann selbst atmet.

Stell dir vor,

Du gehst einen kleinen Weg entlang,

Irgendwo in der Nähe einer Küste.

Du läufst dabei durch einen tropischen Wald und links von diesem Weg läuft ein kleiner Bach entlang.

Du hörst ein paar Vögel singen und die Sonne durch die Blätter leuchten,

Alles in ein sattes,

Helles,

Gelb-grün getaucht.

Du schaust dich um,

Du entdeckst ein kleines Äffchen,

Ein paar Bäume weiter.

Es schwingt sich aber flink aus deinem Blickfeld.

Du siehst Schmetterlinge und Blumen,

So groß und wunderschön,

Wie du sie noch nie zuvor gesehen hast.

Du schmeckst die Feuchtigkeit des Waldes auf der Zunge.

Im Hintergrund ertönt diese Melodie,

Die dich an die Hand nimmt und ein Stückchen auf deinem Weg begleitet.

Irgendwann reißt der Wald auf und vor dir erstreckt sich ein paradiesischer Anblick.

Du blickst auf einen riesigen,

Weißen Sandstrand und kein anderer Mensch ist hier.

In dir rührt sich ein Lächeln.

Die Sonne erscheint über dem Meer.

Ihre Reflexion glitzert an der Meeresoberfläche und gibt dem gleichmäßigen Tanz der Wellen ihren Charakter.

Du stehst auf einer Hochebene und blickst hinab auf dieses Schauspiel.

Du siehst links von dir den Bach in einem Wasserfall hinabrauschen und entdeckst einen kleinen Weg,

Der am Wasserfall vorbei hinab zum Strand führt.

Wie fühlst du dich jetzt?

Leicht und friedlich,

Voller Zuversicht.

Du machst dich auf den Weg,

Schritt für Schritt hinab und an einer Aushöhlung unter dem Wasserfall hindurch,

Ohne nass zu werden.

Ein paar Geckos flitzen links und rechts ins Gebüsch,

Auch wenn deine Schritte leise sind.

Du bist barfuß und betrittst den Strand.

Du läufst die weiße Wolke aus Sand entlang und irgendwann entdeckst du,

Dass zwischen zwei Palmen eine schöne große Hängematte auf dich wartet.

Du legst dich hinein,

Spürst die warme Meeresluft tief in deinen Lungen.

Du schmeckst das Salz auf der Zunge und die Sonne deckt dich mit ihrer Wärme zu.

Und du schwingst ganz langsam mit dem Wind.

Mit jedem Atemzug schwingst du hin und wieder zurück.

Ein und aus.

So wie du da nun schwingst,

Spürst du,

Wie sich hier an diesem Strand noch andere Menschen zurückbezogen haben in ihren Meditationen.

All die Menschen,

All die Menschen,

Die genau wie du jetzt an ihrem inneren Palmenstrand sitzen,

Die genau wie du in der Sonne liegen,

Die leichte Brise auf der Haut und das gute Gefühl,

Dass es nichts gibt,

Was jetzt getan werden muss,

Außer hier zu sein.

Denn alles hat seine Zeit und diese Zeit ist die,

In dieser Hängematte zu schwingen und zu atmen.

Zelebriere dieses Zusammenspiel von Schwerkraft und Hängematte,

Wie du in jeder Bewegung immer wieder in die Tiefe gebracht wirst.

Der innere Magnetismus funktioniert ganz ähnlich.

Mit jedem Atemzug kommen wir zurück zu unserer Mitte.

Mit jedem Atemzug haben wir eine neue Chance zu beginnen.

Jeder Moment eine kleine Ewigkeit für sich.

Schwing dich hinab und steig in den Sand.

Deine Füße landen auf dem weichen,

Warmen,

Weißen Sand.

Schau hinab und betrachte,

Wie deine Füße im Sand aussehen.

Ziehe deine Zehen zusammen,

Um den Sand noch besser an den Füßen spüren zu können.

Diese weiche,

Warme Seidigkeit,

Sie strömt vom warmen,

Weichen Sand durch deine Füße hinauf in deinen ganzen Körper.

Es breitet sich aus und erfasst mit ihrer Sanftheit jede Zelle.

Und mit jedem weiteren Atemzug bringst du das alles in einen universellen Einklang.

Wie Licht,

Das du aussendest aus deinem kleinen Strandrefugium,

Ort,

In dem du mit allen anderen Menschen verbunden bist.

Stell dir vor,

Du atmest mit jedem Atemzug hinein in dieses Band aus Licht,

Das dich mit all den anderen Menschen verbindet.

Genau das tun all die anderen Menschen auch und zusammen wird euer leuchtendes Band,

Das euch alle miteinander verbindet,

Immer stärker und stärker,

Immer heller und immer wärmer,

Sodass die Wärme auch in alle Herzen jener fließen kann,

Die vergessen haben,

Wie es ist,

Sich selbst zu fühlen.

Am Wasser angelangt machst du es dir im weichen Sand bequem.

Das Wasser benetzt mit jeder Welle deine Füße.

Du hörst den Wellen zu,

Wie sie an den Strand brechen.

Du verlierst dich ein bisschen in ihnen.

Und wenn dir andere Gedanken kommen,

Dann ist es vollkommen okay.

Über den Atem kommst du immer wieder zurück,

Egal wie oft du dich verlierst.

Hier und jetzt ist es etwas Gutes,

Sich zu verlieren.

Verliere das Gewicht,

Das auf deinen Schultern liegt.

Verliere all die Spannung,

Die in deinem Körper sitzt und schöpfe Kraft aus dem lebendigen Kern,

Der übrig bleibt.

Ballerst ab und spüre die Leichtigkeit,

Die wie eine Klarinette jeden Atemzug mit ihrer Note versüßt.

Einatmen bis vier,

Ausatmen bis sechs.

Du blickst über das in der Sonne glitzernde Wasser und spürst die ungeheure Kraft des Meeres,

In dem jedes Wassermolekül der Weltmeere verbunden ist.

Eine gigantische Anzahl an Molekülen,

Die alle gemeinsam diese Erde mit ihrem Mantel des Lebens umhüllen.

Tauche hinein in dieses Meer.

Spüre,

Wie du ein Teil von ihm bist,

Wie du verbunden bist mit Millionen von anderen Molekülen,

Die alle genau wie du ihre Hand ins Universum ausstrecken,

Um ein bisschen Sternenstaub einzusammeln,

Etwas das leuchtet,

Das Ruhe stiftet,

Das Halt gibt.

Irgendwann erkennst du ein großes Segelschiff am Horizont.

Seine drei Masten reichen hoch in den Himmel und seine Mannschaft ist in reger Betriebsamkeit.

Dieses Schiff fährt geradewegs an der Küste entlang und wenn du genau hinschaust,

Entdeckst du all die Ängste,

Die Gefühle,

Die Ablenkungen,

Alle zusammen auf diesem Schiff.

Das sind alles deine Ängste und Gefühle und Ablenkungen auf diesem Schiff.

Sie erkennen dich,

Winken dir zu und rufen deinen Namen,

Aber du machst dir keine Sorgen,

Denn dort auf diesem Schiff sind sie in Sicherheit und stets in deiner Nähe.

Du erinnerst dich,

Dass du häufig auf diesem Segelschiff mitgefahren bist,

Ständig die Hände voll damit zu tun,

Dich um all die Befindlichkeiten zu kümmern,

Die ständig über dich gebracht wurden auf diesem Schiff.

Aber seitdem du deine Reise zum Palmenstrand angetreten bist,

Lässt du sie eine Weile da hinten vor sich hindümpeln,

Genau wie die Stimmen in unseren Köpfen,

Die uns die ganze Zeit ins Gewissen flüstern,

Alles bewerten,

Kommentieren und sich über alles echauffieren.

Diese Stimmen sind nun auf dem Segelschiff und ihre Rufe werden leiser und leiser.

Wenn dieses Schiff nun langsam aus der Bildfläche verschwindet,

Bleibt nichts übrig außer dieser grenzenloser Stille.

Du atmest in dieses Nichts hinein und füllst es mit jedem Atemzug,

Mit tiefer,

Inniger Liebe zu dir selbst.

Gestatte dir das.

Lass alles los.

Denn so wie du bist,

Bist du richtig.

Und jede Situation,

In die wir auch dank dieser Pandemie kommen,

Birgt irgendwo eine Chance für uns.

Konzentriere dich darauf,

Diese Chance,

Diese Gelegenheit zu wachsen,

Für dich zu finden.

Und nun langsam zurück in das Hier und Jetzt.

Atme wieder etwas tiefer und bewusster.

Bewege deine Füße und Hände und streck dich ruhig ein bisschen aus.

Und wenn du dich nun langsam von dem Palmenstrand verabschiedest,

Dem Segelschiff dabei zusiehst,

Wie es in die Dämmerung hinfortsegelt,

Dann kannst du dich mit dieser Ruhe und Leichtigkeit,

Mit der Wärme und einer inneren Sicherheit zurück in die Gegenwart bringen.

Dort,

Wo diese Ruhe und diese Kraft gebraucht werden.

Wo du dir und anderen,

In dem du täglich deine eigene Reise zu deinem Zentrum der Kraft bestreitest.

Ich danke dir vielmals für die Zeit,

Die du in diese Meditation investiert hast.

Lächle nun ein letztes Mal tief in dich hinein und bedanke dich bei dir selbst für die Zeit,

Die du dir genommen hast,

Für die Ruhe,

Die du in dir schaffen konntest.

Wenn dir diese Meditation gefallen hat,

Würde ich mich sehr über einen kurzen Kommentar oder eine Bewertung freuen.

Vielleicht hören wir uns ja bald wieder.

In diesem Sinne,

Namaste.

4.8 (343)

Neueste Bewertungen

Heike

January 13, 2026

Die Meditation war ausgesprochen entspannend und wohltuend. Herzlichen Dank. Namaste

maria

April 21, 2025

Diese Meditation ist wunderbar entspannend wie alle Anderen von Dir. Vielen lieben Dank.

Kai

December 17, 2024

Richtig schöne Meditation 🧘🏽‍♂️

Ja

August 31, 2024

Vielen Dank für diese wohltuende Erfahrung!

Eva

October 22, 2023

mega genial 👍 Herzlichen Dank

Hannelore

October 22, 2023

Seit einem Jahr - da ist mein Lebensgefährte verstorben - höre ich immer wenn mich die Traurigkeit einholt deine Meditation! Und es ist ziemlich oft!! Dieser Ausflug an den Palmenstrand tut so gut, du malst mit den richtigen Worten so schöne und beruhigende Bilder! Ich danke dir von ganzem Herzen dafür!

Martina

June 20, 2023

Sehr erholsame und beruhigende Meditation! Namaste lieber Yousef!

Olaf

June 14, 2023

Sehr gut gesprochen, es war eine Reise wert. Ich komme gerne wieder zurück, Danke!!

Karin

June 14, 2023

Wunderbar. Das nächste Mal in der Hängematte :)

May 31, 2023

Fantastisch! Eine der schönsten Phantasiereisen, die ich je gehört habe! Vielen Dank!

© 2026 Yousef Hammoudah. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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