
Gehmeditation: Bringe Meditation in deinen Alltag
Wir verlassen die Stille und nutzen unsere Bewegung für unsere Praxis — ob in deiner Wohnung, auf der Straße oder im Wald. Und das Tolle daran ist, dass wir uns entweder bewusst Zeit für sie nehmen oder sie ganz einfach in unseren Alltag integrieren können — auf dem Weg von A nach B. Denn das ist es, was wir irgendwann erreichen wollen, wir wollen die Grenzen zwischen Meditation und Alltag auflösen.
Transkription
Hallo,
Hier ist Dani von Evakuera Coachings und heute habe ich eine Meditation für dich,
Die etwas anders ist und heraussticht im Vergleich zu den anderen Meditationen,
Die ich bisher publiziert habe.
Was wir heute machen wollen,
Ist eine klassische Geh-Meditation,
D.
H.
Wir begeben uns raus,
Wir müssen nicht unbedingt rausgehen,
Also auf die Straße,
In den Wald oder einen Spaziergang machen,
Das meine ich damit nicht,
Sondern wir begeben uns raus,
Aus unserer bisherigen Situation zu liegen oder zu sitzen und kommen in Bewegung und die Meditation,
Die wir dabei machen wollen,
Ist,
Wir wollen uns auf das Gehen,
Auf diese Bewegung fokussieren und konzentrieren.
Und vielleicht fällt es manch einem von euch einfacher,
Das zu machen,
Als sich einfach hinzusetzen und hinzulegen,
Speziell wenn wir in gewissen Situationen im Leben sind,
In denen wir nicht wirklich ruhig bleiben können.
Klar können wir sagen,
Toll,
Dann setz dich erst recht hin,
Damit du diese Unruhe beobachten kannst,
Doch das funktioniert einfach nicht immer.
Und wir sollten in unserer Meditations- und Achtsamkeitspraxis nicht so streng sein,
Sondern mit einer Güte uns auch hier begegnen,
Mit einer liebevollen Güte.
Und das tun wir,
Indem wir ab und an mal die Meditationspraxis ändern und in der heutigen Folge wollen wir uns bewegen.
Bevor wir beginnen,
Such dir einen Ort,
An dem du dich etwas bewegen kannst,
An dem du gehen kannst.
Das kann wie gesagt draußen oder drinnen sein.
Du kannst entweder im Kreis laufen oder auch immer wieder hin und her und hin und her.
Schau einfach,
Was für dich passt.
Und du kannst es entweder ganz bewusst als Meditation durchführen,
Indem du dir hier für einen eigenen Raum schaffst,
Also dass du dir extra Zeit nimmst für diese Meditation,
Oder du nutzt sie als Achtsamkeitsübung,
Wenn du zum Beispiel,
Was du tagtäglich tust,
Von A nach B in deinem Alltag irgendwo hingehst.
Also fangen wir an.
Wir wollen damit beginnen,
Für einen Moment einfach nur zu stehen und unsere Aufmerksamkeit in unseren physischen Körper zu bringen.
Vielleicht kannst du die Luft um dich herum wahrnehmen und wie sich diese Luft auf deiner Haut anfühlt.
Und versuch mal,
Das nicht zu bewerten und einzuordnen,
Angenehm oder unangenehm,
Sondern einfach nur wahrzunehmen,
Wie die Empfindung sich anfühlt.
Oder richte auch deinen Fokus auf die Bewegungen in deinem Körper,
Die von deiner Atmung ausgehen,
Wenn sie dein Körper einatmend ganz sanft ausdehnt und ausatmend wieder zusammenzieht.
Und dann nimm auch die Empfindung deiner Füße wahr,
Die auf dem Boden stehen und das Gewicht deines Körpers tragen.
Nimm einen tiefen Atemzug ein und wieder aus.
Lass nun deine Augen offen und deine Aufmerksamkeit auf den Empfindungen deiner Fußsohlen ruhen.
Und dann beginne zu gehen.
In deinem ganz natürlichen Tempo.
Oder wenn möglich,
Wenn das für dich passt oder sich gut anfühlt,
Ein klein wenig langsamer,
Als du es gewohnt bist.
Und mit jedem Schritt beobachte die Empfindung deines Fußes,
Nimm sie wahr,
Wenn dein Fuß aufsetzt und langsam abrollt.
Fang an mit der Ferse über den Fuß,
Fuß,
Ballen,
Zehen.
Ferse,
Fuß,
Fuß,
Ballen,
Zehen.
Das spielt auch keine Rolle,
Ob du Schuhe trägst.
Nimm einfach die Empfindung und die Gefühle deiner Füße wahr.
Jedes Mal,
Wenn ein Fuß den Boden berührt,
Ein Fuß nach dem anderen,
Spüre den Druck und die Festigkeit,
Den Boden unter dir,
Den Untergrund,
Auf dem du gehst und wie sich dieser Untergrund auch auf deine Füße auswirkt,
Auf dein Gehen auswirkt,
Auch wenn es nur ganz,
Ganz subtil ist,
Jeder einzelne Schritt,
Ein Fuß nach dem anderen.
Wie verlagerst du dein Gewicht,
Wo übst du einen Druck aus,
Welche Bereiche deiner Füße sind involviert,
Welche nicht und dann geh einen Schritt weiter.
Kannst du das ganz rhythmische Gehen mit deiner Atmung in Verbindung bringen,
Wenn du ganz langsam gehst,
Vielleicht einatmend die Ferse aufsetzen,
Ausatmend den Fuß abrollen oder einatmend den einen Fuß aufsetzen,
Ausatmend den anderen oder einatmend rechts und links und dann ausatmend rechts und links,
In deinem eigenen Tempo,
Ferse,
Fußsohle,
Ballen,
Zehen.
Kannst du die vier Bereiche einzelnd,
Spürend unterteilen,
Welcher Bereich trägt mehr Gewicht als die anderen und insbesondere,
Was haben deine einzelnen Zehen hiermit zu tun,
Geh einfach so weiter und wenn der Geist abwandert,
Sich von deinen Füßen löst,
Dann kehre einfach zu ihnen zurück,
Sobald es dir auffällt,
Ohne Frustration und ohne Ärger,
Denn das ist es,
Das ist das,
Wie der Geist funktioniert.
Es ist ganz normal,
Dass er umherwandert,
Wenn wir unachtsam sind.
Diese Meditation ist ja dafür da,
Unsere Achtsamkeit zu schulen und die Fähigkeit,
Uns zu fokussieren.
Wir kehren einfach immer und immer und immer wieder zurück,
Jedes Mal,
Wenn es nötig ist,
Ohne zu werten,
Ohne zu urteilen und auch,
Wenn dein Geist anfängt,
Dir wieder Geschichten zu erzählen,
Beobachte das und kehre zurück,
In jeden einzelnen Moment,
Jedes Mal,
Wenn dein Fuß aufsetzt,
Abrollt,
Jeder Moment,
Der für sich einzigartig ist und nicht wiederholbar.
Du kannst gerne hier noch weitergehen,
Voller Achtsamkeit oder wenn du fertig bist,
Bereit bist,
Die Meditationspraxis zu beenden,
Bleib noch einmal stehen,
In dir zwei,
Drei tiefe,
Achtsame Atemzüge und dann geh weiter in den Rest deines Tages mit Achtsamkeit und Aufmerksamkeit.
Danke,
Dass wir Zeit miteinander verbracht haben heute.
Bis zum nächsten Mal.
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