
Sanfter Start: Vom Autopilot in die Präsenz
Diese kurze Morgen-Meditation ist für dich, wenn du deinen Tag nicht mehr im Stress- und Funktionsmodus starten möchtest, sondern reguliert, klar und bei dir. Statt direkt zum Handy zu greifen oder in To-do-Listen einzusteigen, lädt dich diese Praxis ein, für ein paar Minuten bei dir selbst anzukommen – im Körper, im Atem, im Hier & Jetzt. Du brauchst keine Meditationserfahrung. Du kannst diese Praxis im Sitzen im Bett, auf einem Stuhl oder auf deiner Matte machen – so, wie es für dich und deinen Morgen am besten passt. Tipp: Nutz diese Meditation gern als kleines Morgenritual – 3–5 Minuten, die nur dir gehören, bevor du etwas für andere tust.
Transkription
Willkommen zu deiner Morgenmini-Meditation,
Wo du regulierter in den Tag starten kannst.
Nimm dir diese paar Momente nur für dich,
Bevor der Tag dich vielleicht einholt.
Schließ wenn möglich die Augen oder lass deinen Blick weich werden.
Atme einmal tief ein und säufzend wieder aus.
Gerne noch einmal einatmen,
Säufzen wieder aus oder vielleicht die Luft sanft ausblasen durch den Mund.
Spüre deinen Körper dort,
Wo du gerade bist.
Auf dem Stuhl,
Im Bett,
Auf der Yogamatte,
Am Tisch.
Nichts muss anders sein,
Als es ist.
Mit der nächsten Einatmung sage dir innerlich,
Ich komme bei mir an.
Und mit der Ausatmung,
Ich lasse den Druck kurz los.
Ein,
Ich komme bei mir an.
Aus,
Ich lasse den Druck kurz los.
Lass den Atem ganz natürlich weiter fließen und vielleicht möchtest du auch deine Schultern währenddessen bei der Einatmung leicht und sanft heben,
Ausatmen,
Absenken lassen.
Jetzt wandere mit deiner Aufmerksamkeit von oben nach unten.
Spüre deine Stirn,
Darf sie ein bisschen weicher werden,
Die Kopfhaut,
Vielleicht bis zu den Haarwurzeln.
Das Gesicht ganz weich,
Vielleicht bewegen sich sogar die Ohren sanft.
Dein Kiefer,
Kannst du die Zähne leicht voneinander lösen,
Die Zunge ruhig im Mund hohen lassen.
Deine Schultern vielleicht einen Hauch tiefer,
Sanfter sinken lassen durch Entspannung von Nackenbewegung.
Dein Brustkorb hebt und senkt sich ganz von allein.
Dein Bauch darf auch weich sein,
Selbst wenn heute viel ansteht.
Stell dir nun vor,
Wie du eine innere Qualität für diesen Tag einatmest.
Vielleicht Klarheit,
Ruhe,
Präsenz.
Such dir ein Wort aus,
Was gerade vielleicht vorbeischaut und mit jeder Einatmung atmest du dieses Wort tiefer in dich ein.
Mit jeder Ausatmung lässt du das los,
Was du heute nicht brauchst.
Überforderung,
Perfektionismus,
Selbstkritik.
Nimm dir noch drei bewusste Atemzüge im Hier und Jetzt,
Genauso wie du bist.
Dein Wort einatmen,
Anspannung und alles,
Was du nicht mehr brauchst ausatmen.
Dann bring langsam Bewegung in die Finger und die Zehenspitzen.
Öffne entweder die Augen oder lass deinen Blick klarer werden und nimm dir diesen inneren Ton heute in deinen Tag mit.
Bis zum nächsten Mal.
Danke.
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