
Meditation für innere Stabilität
Diese Meditation erfüllt unser Zentrum mit Gelassenheit und Stabilität. Wir widmen uns bewusst dem gesamten Körper und erwecken die Energie die uns ruht, begeben uns auf eine kleine autogene Reise ins Grüne und treffen dort unser inneres Kind, dem wir mit jener Liebe begegnen, die uns zum Lächeln bringt.
Transkription
Herzlich willkommen bei ZenFM.
Mein Name ist Youssef und zusammen gehen wir jetzt auf eine kleine Audio-Reise.
Du hast dir sicher schon einen gemütlichen Platz zum Meditieren gesucht.
Bevor du die Augen schließt,
Schau dich noch mal um.
Komm um hier und jetzt an.
So,
Sitzt du gemütlich?
Streck noch mal alles durch.
Die Arme nach oben,
Den Körper nach links und rechts,
Die Schultern.
Dehne deinen Kopf vorsichtig nach links und rechts.
Vielleicht hörst du ja das ein oder andere kleine Knacken der Wirbelsäule.
Und wenn du bereit bist,
Dann lockere deinen Rücken und ziehe deine Wirbelsäule gerade.
Stell dir vor,
Jemand zieht dich in einem unsichtbaren Faden am Scheitel sanft nach oben.
Lass deine Hände entspannt mit den Handflächen nach oben auf deinen Oberschenkel ruhen.
Passt der Sitz für dich?
Ist dein Rücken gerade und entspannt?
Eventuell lohnt es sich,
Sich an eine Wand anzulehnen,
Besonders wenn man noch nicht so geübt im Schneidersitz ist.
Nun schließe die Augen.
Was hörst du?
Was riechst du?
Wie fühlst du dich gerade?
Nimm dir ein paar Momente Zeit,
Um dich voll und ganz in diesem Moment aufzulösen.
Hol tief Luft durch die Nase und fülle zuerst deine Brust und dann deinen Bauch mit Luft.
Atme durch den Mund aus und puste förmlich die Spannung aus deinem Körper.
Wiederhole diesen Vorgang ein paar Mal.
Atme Gelassenheit ein und die Sorgen aus mit jedem einzelnen Atemzug.
Stell dir vor,
Dass die Luft eine magische Substanz enthält,
Eine goldene Aura,
Die du einatmest und die sich entspannend und beruhigend in deinem Körper ausbreitet.
Diese Substanz sucht in dir automatisch nach Spannungen und störenden Frequenzen,
Löst sie wie eine reinigende Salbe aus deinem Körper.
Stell dir nun vor,
Dass dein Atem beim Ausatmen grau ist.
Das sind all die Dinge,
Die während dieser Meditation keinen Platz in deinem Körper,
Deinem Kopf oder deinem Herzen haben.
Lass sie los,
Lass sie raus,
Mit jedem Atemzug.
Atme nun ganz entspannt weiter,
Durch die Nase ein und durch die Nase auch wieder aus.
Lass deinen Atem seinen entspannenden,
Natürlichen Rhythmus finden.
Spüre,
Wie sich die Luft ganz von selbst den Weg in deine Lungen bahnt.
Beobachte sie dabei.
Wenden wir uns deinem Körper zu.
Spüre,
Wie dein Blut durch deinen Körper strömt,
Warm und voller Leben.
Spüre es in den Füßen,
An deinen Fußsohlen,
Den Zehen und dem Knöchel.
Spüre es in den Waden,
Deinen Kniekehlen und Oberschenkeln.
Spüre es in deiner Hüfte,
Deinem Gesäß und deinem Oberkörper.
Spüre deine Wirbelsäule,
Wirbel für Wirbel vom Becken hoch bis in den Nacken.
Spüre das Blut in deinen Armen,
In deinen Händen,
Deinen Fingern.
Spüre deine Schultern und beim nächsten Einatmen öffnest du die Brust,
Indem du die Schultern sanft nach hinten ziehst.
Spüre die Entspannung in deinem Nacken und widme dich jetzt deinem Kopf.
Beginne mit den Kiefern,
Entspanne sie bewusst.
Löse deine Zunge vom Gaumen und lass sie ruhen.
Entspanne bewusst deine Ohren und spüre deine Kopfhaut,
Wie sie sachte deinen Kopf bedeckt.
Entspanne deine Stirn und die Augenpaare.
Deine Lider ruhen ganz sanft auf ihnen.
Entspanne dein Gehirn.
Du befindest dich in deinem Körper,
Dem Zuhause deines Wesens.
Hier kannst du nun vollkommen du selbst sein.
Wenn dir ab und zu ein Gedanke in den Sinn kommt,
Ist das vollkommen okay.
Fokussiere dich einfach wieder auf die Reise deines Atems,
So gelangst du immer wieder zurück in deine Mitte.
Hier bist du nun,
In diesem wundervollen,
Leeren Raum,
Den du in dir geschaffen hast.
Atme und lass los.
Atme und lass los.
Stell dir vor,
Du gehst einen kleinen Weg hinein in einen schönen Wald.
Du hörst die Vöglein singen,
Ein Specht seine Löcher in eine Rinde stoßen.
Du hörst,
Wie der Wind sanft die Blätter der Bäume zum Rascheln bringt.
Du nimmst die leuchtenden Farben wahr,
Das Blau des Himmels,
Das durch die Äste schimmert,
Das dunkle Grün der Blätter und Pflanzen,
Das helle Grün der Wiese,
Welche dir einen sanften Teppich beschert,
Auf dem du barfuß diesen kleinen Weg entlang schlenderst.
Du riechst diesen Geruch des Waldes und unter dir schwebt die Erde.
Ab und zu findet sich ein kleines Stückchen Moos,
Das sich dann sanft und weich unter deinen Füßen anfühlt.
Dann spürst du,
Wie die Wärme,
Die Energie,
Die Liebe aus dem Boden in deine Füße,
Deine Beine hoch bis ins Herz strömen.
Du bist eins mit diesem universellen Meisterwerk.
Konzentriere dich nun auf das Gefühl der Energie,
Die durch den Boden und deine Füße in deinen Körper gelangt.
Du spürst die Wärme aufsteigen,
Spürst sie am Ende deiner Wirbelsäule,
Hinter deinem Bauchnabel,
In deinem Herzen,
In deiner Brust,
In deiner Kehle,
Auf deiner Stirn und oben aus deinem Scheitel wieder heraus strömen,
In die klare helle Waldluft eine Verbindung zum Himmel herstellen.
Du fühlst dieses goldene Band,
Das dich nun mit allem verbindet,
Was um dich herum existiert,
Mit jedem Baum,
Jedem Ast,
Jedem Blatt,
Mit jedem Vogel,
Jedem Schmetterling,
Jedem Wesen,
Das es in dieser Welt um dich herum gibt.
Du gehst ein Stückchen weiter und machst an einer Lichtung Halt.
Die Sonne wirft ihre Schatten auf die kleine freie Wiese vor dir,
Der Geruch von Jasmin hängt süß in der Luft.
Das Schattenspiel der umstehenden Bäume wirft leuchtende Muster auf den Boden.
Dort erkennst du ein Kind auf der Lichtung stehen und dich ansehen.
Du kommst näher und spürst,
Dass das Kind keine Angst hat,
Sondern dem mit einem Lächeln begegnet.
Es reicht dir beide Hände und du nimmst sie selbstverständlich an.
Nun erkennst du das Gesicht des Kindes und dir wird gewahr,
Dass du es selbst bist,
Dein inneres Kind,
Mit dem du hier auf dieser Lichtung stehst.
Nun steht ihr hier zusammen und haltet eure Hände,
Seht euch in die Gesichter und neue Wärme strömt von den Händen des Kindes in deinen Körper.
Du lächelst zurück.
Schön,
Dass du hier bist,
Sagt das Kind zu dir.
Du nimmst es in die Arme.
Du spürst die Liebe aus dieser Umarmung in die Umgebung fließen,
Durch dein Herz in die Umgebung.
Der goldene Schimmer macht diese Liebe sichtbar.
Der Schein wird stärker und stärker,
So wie das Band zwischen dir und dem Kind.
Das Leuchten umgibt nun die gesamte Lichtung und erfasst nun auch den Wald dahinter.
Immer weiter strömt diese Liebe,
Dieser goldene Schein aus euch heraus und taucht die Welt in eine gigantische goldene Wolke.
Hier bist du nun,
Sitzt im Gras auf dieser Lichtung und unterhältst dich angeregt mit deinem inneren Kind,
Das neben dir sitzt.
Ihr redet über gute alte Zeiten,
Über das,
Was glänzte,
Das was schmerzte.
Ihr lacht zusammen und ihr weint zusammen.
Vergesst die Zeit und die Sonne steht immer noch dort am Himmel,
Wo sie vorhin noch stand.
Und alles ist okay.
All die Tränen,
All die schönen Zeiten,
All die Einsamkeiten,
Alles mit Gefühl.
Alles ist okay.
An diesem zauberhaften Ort seid ihr beide in Sicherheit.
Du nimmst das Kind noch einmal in den Arm,
Nimmst es in dir auf,
So dass es ein Teil von dir wird.
Der Teil,
Der dich mit Wärme und Sicherheit füllen kann.
Und mit diesem Eindruck gehst du nun langsam und sanft wieder zurück in das Zimmer,
In dem du sitzt.
Und während die Lichtung langsam im Hintergrund verblasst,
Bleibt diese wohlige innere Wärme spürbar in dir.
Eine Meditation ist wie eine Umarmung mit sich selbst,
Mit seinem inneren Ich,
Mit seinem inneren Kind.
Dabei entsteht innere Ruhe und Gelassenheit.
Hier ist sie.
Nimm sie einfach mit in deinen Tag.
Wenn du magst,
Kannst du nun locker deine Hände und Füße bewegen,
Deinen Körper aktivieren,
Dich noch ein bisschen strecken und lass beim letzten Ausatmen nochmal alles raus und lächle in dich hinein.
Ich bedanke dich bei dir,
Dass du dir die Zeit für dich genommen hast.
Namaste.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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